Herdwangen-Schönach 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.herdwangen.de
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Einwohner: 3219
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 88.0
Max. Höhe ü. NN (m): 730.08
Min. Höhe ü. NN (m): 536.49
PLZ: 88634

Die Gemeinde Herdwangen-Schönach liegt am Südrand des Landkreise Sigmaringen und grenzt hier südwestlich an den Landkreis Konstanz, südöstlich an den Bodenseekreis. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im ehemaligen Gletscherzungenbecken der würmeiszeitlichen Vereisung. Es wird von der Salemer Aach entwässert, die bogenförmig dem Innenrand der äußeren Endmoräne folgt. Naturräumlich gehört das Gebiet überwiegend zur Einheit des Oberschwäbischen Hügellandes; lediglich im Südwesten reicht es noch mit einem kleinen Teil in den Hegau hinein. Der höchste Punkt des Gebietes liegt auf 730,08 m westlich von Moos, der tiefste Punkt auf 536,49 m im Tal der Aach. Auf dem Gemeindegebiet liegt das 131 ha große Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried. Der Hauptort Herdwangen kam 1803 vom Kloster Heiligenberg an Baden. 1813 wurde er dem Bezirksamt Pfullendorf zugewiesen und kam 1936 zum Bezirksamt, ab 1939 Landkreis Überlingen. Mit der Kreisreform ging der Landkreis im Landkreis Sigmaringen auf. Die heutige Gemeinde entstand am 1.7.1974 durch Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Herdwangen, Schönach und Obenrdorf. Der als langgestrecktes Dorf zu beiden Seiten des Herdenbachtals liegende Hauptort hat sich nach 1945 nur wenig entwickelt. Erst in den 1980er Jahren begann eine deutliche Siedlungsvergrößerung sowohl mit einzelnen Neubauten am südöstlichen und nördlichen Ortsrand als auch mit der Ausweisung eines größeren Neubaugebietes im Norden an der nach Pfullendorf führenden L195. Abgesetzt vom Ort hat sich hier auch das Gewerbegebiet Branden entwickelt. Auch am südlichen Ortsausgang sind weitere Neubauten entstanden. Der ÖPNV wird heute durch Buslinien des Verkehrsverbundes Neckar-Alb-Donau wahrgenommen.

Das Gemeindegebiet im Gletscherzungenbecken des Maximums der Würmeiszeit wird durch den bogenförmigen, dem Innenrand der äußeren Endmoräne folgenden Oberlauf der Salemer Aach entwässert. Teilweise recht steile Taleinschnitte. Der Endmoränenbogen verläuft im wesentlichen jenseits der Nordgrenze des Gebiets. Zwischen ihm und dem Eisrandstadium Würm II lag hier zeitweilig ein Schmelzwassersee. Besonders südlich Oberndorf und nordöstlich Herdwangen tritt das Tertiärgestein (Obere Süßwas­ser- und Obere Meeresmolasse) an die Oberfläche.

Wappen von Herdwangen-Schönach

Von Schwarz und Silber (Weiß) erhöht schräglinks geteilt, in Schwarz ein sechsstrahliger silberner (weißer) Stern und eine nach der Teilung verlaufende silberne (weiße) Leiste, in Silber (Weiß) auf grünem Hügel eine zweitürmige rote Burgruine, links oben ein sechsstrahliger schwarzer Stern.

Beschreibung Wappen

Die am 1. Juli 1974 durch Vereinigung gebildete Gemeinde verbindet in ihrem Schild Wappenbestandteile ihrer drei Vorgängerinnen, nämlich die Sterne von Herdwangen, die Burgruine von Großschönach und die silberne Leiste von Oberndorf. Das Landratsamt Sigmaringen hat das Wappen und die Flagge am 29. August 1983 verliehen.