Fichtenberg 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.fichtenberg.de
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Einwohner: 2820
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 117.0
Max. Höhe ü. NN (m): 493.37
Min. Höhe ü. NN (m): 330.73
PLZ: 71540, 74427

Das 24,19 qkm große Gemeindegebiet von Fichtenberg im Südwesten des Landkreises Schwäbisch Hall liegt inmitten der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge mit ihren ausgedehnten, mächtigen Sandsteinschichten. Die höchste Erhebung ist der ungefähr 490 m NN hohe Hornberg in einer südwestlichen Gebietszunge, die mit etwa 331 m NN tiefste Stelle erreicht man an der Gemeindegrenze östlich von Mittelrot am Austritt der Rot, die das Gebiet von Nordwesten nach Osten durchfließt. Fichtenberg gehört mit einer Waldfläche von knapp über der Hälfte der Bodenfläche zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Im 14. Jahrhundert kam der Großteil der örtlichen Besitzrechte an die Schenken von Limpurg, die Fichtenberg zeitweise zum Hauptort eines Amtes erhoben. Als Bestandteil der Herrschaft Limpurg-Gaildorf-Assenheim fiel der Ort 1806 vollständig an Württemberg und gehörte bis 1938 zum Oberamt Gaildorf, anschließend zum Landkreis Backnang. Der bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendete amtliche Ortsname Vichberg wurde 1872 auf Antrag der Kommune mit Verweis auf den offensichtlich Namen gebenden Fichtberg abgeändert. Seit dem 1. Januar 1973 gehört die Gemeinde, die die kommunale Gebietsreform zu Beginn der 1970er Jahre weitgehend unverändert überstand, zum Landkreis Schwäbisch Hall. Die evangelische St.-Georgs-Kirche in Mittelrot besitzt einen spätgotischen Altar der Ulmer Schule aus dem Jahre 1499, der auf den bemalten Flügeln die Verkündigung an Maria und den Kindermord von Bethlehem zeigt.

Fichtenberg liegt an der südwestlichen Grenze des Landkreises, circa 20 Kilometer von der Kreisstadt entfernt. Zur Stadt Gaildorf beträgt die Entfernung 6 Kilometer, zu den Städten Murrhardt und Backnang im benachbarten Rems-Murr-Kreis 10 beziehungsweise 30 Kilometer. Die Nachbargemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall sind im Nordwesten Oberrot und im Norden und Osten Gaildorf. Im Süden grenzt der Ostalbkreis mit der Gemeinde Gschwend an. Fichtenberg liegt im Grenzbereich der drei Regionen Stuttgart, Franken-Hohenlohe und Ostwürttemberg. Die wichtigste überregionale Verkehrsverbindung ist die zwischen Backnang und Schwäbisch Hall-Hessental einspurige Eisenbahnlinie Stuttgart–Nürnberg, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung quert. In gleicher Richtung verläuft die L 1066, von der die K 2614 von der Schanze nach Langert, die L 1050 am westlichen Ortsende nach Oberrot und die K 2673 östlich Fichtenberg nach Gschwend abzweigen. Die K 2613 führt von Fichtenberg zum Teilort Erlenhof, und die K 2615 verbindet die Teilorte Mittelrot und Michelbächle. Die Gemeinde gehört den Waldbergen des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald an. Das breit ausladende Rottal wird im Norden von den Höhen des Hinteren Mainhardter Waldes und im Süden von den Höhen des Murrhardter und Welzheimer Waldes begleitet. Der tiefste Punkt liegt 1 Kilometer östlich von Mittelrot bei 333 Metern über Normalnull. Die höchste Erhebung ist der Hornberg im Westen mit 490 Meter über Normalnull. Die Höhen beidseitig des Rottales sind in sich flachwellig. Den Untergrund bildet der Kieselsandstein, gelegentlich noch mit einer dünnen Decke aus Oberen Bunten Mergeln. Nur im Westen, um Langert und Hornberg, geht die Höhe mit einer flach ansteigenden Geländestufe in die untersten Sandsteine des Stubensandsteins über. Die Talhänge zur Rot und ihren Nebenbächen bestehen aus einem Wechsel von Sandsteinen und Tonsteinen des Keupers. Im Kieselsandstein wurde am Dentelberg ein Schädeldach eines seltenen Metoposaurus (Froschsaurier) gefunden. Die Talhänge sind mit unterschiedlich mächtigem Hangschutt bedeckt. Die Talaue der Rot wird von einem stark sandigen Auenlehm eingenommen. Der Höhenunterschied zwischen den Höhen und der Talaue der Rot beträgt etwa 120 Meter. Die Oberflächengewässer des Gemeindegebiets entwässerten schon immer nach Osten. Allerdings floss das Wasser der Rot noch vor zwei Millionen Jahren über den Kocher nach Südosten zur Brenz und zur Donau ab. Aus dem Gesteinsaufbau und der Entstehung der Landschaft ergeben sich Konsequenzen für den Lebensraum des Menschen. Die kargen Sand- und Tonböden ließen nie eine intensive Landwirtschaft zu. Die starke Zertalung der ehemaligen Hochflächen erlaubte auch keine großen, zusammenhängend zu bewirtschaftenden und verkehrstechnisch leicht zu erreichenden Flächen. Der Mensch zog deshalb zu den Flächen, was die für bergige Landschaften typische Zersiedlung zur Folge hatte. Die Bausteine für die Häuser wurden früher zwei geologischen Formationen entnommen. Der Schilfsandstein, der in der Mitte des Rottalhangs beim Schützenhaus, bei der Schanze und beim Greuthof als Geländestufe hervortritt, war der beliebteste Baustein. Zahlreiche alte Gebäude in Fichtenberg sind aus Schilfsandstein errichtet (evangelische Kirche, altes Schulhaus, Mühle). Am Rand der Höhen wurde auch der Kieselsandstein abgebaut. Die alte Kirchhofmauer um das alte Schulhaus und der staufische Röterturm auf dem Turmberg bestehen daraus. Das größte Bauwerk auf dem Gemeindegebiet ist der 860 Meter lange, hauptsächlich aus Schilfsandsteinquadern errichtete Eisenbahntunnel unter der Schanze, der 1880 in Betrieb ging. Die Gipskeupergesteine um den Tunnel bereiteten aber immer wieder Probleme. Sie bestehen aus Anhydrit, dem wasserfreien Kalziumsulfat, das zusammen mit Tonmineralien bei Wasserzutritt quillt. Die Tunnelsohle musste mehrfach, insgesamt seit 1880 um 5 Meter abgetragen werden, um den Tunnel mit Gestein nicht ›zuwachsen‹ zu lassen. Die Rot und ihre Seitenbäche entwässern nahezu das gesamte Gemeindegebiet. Nur kleinere Flächen liegen jenseits der Schanze und entwässern zur Murr. Andere jenseits des Kirgelhöhenzugs fließen oberirdisch zum Kocher bei Gaildorf ab. Das Wasser der Rot entspricht der Güteklasse II (nach LAWA). Die tiefer gelegenen Teile des Hauptorts litten bis in die 1970er Jahre sehr unter den Überschwemmungen der Rot und des sich dabei zurückstauenden Diebachs. Dem wurde durch eine Verbesserung des Rotabflusses und durch den 1972 fertig gestellten Diebach-Stausee im Norden des Ortes abgeholfen. Das Grundwasser tritt an den Hängen in Quellen aus, die jedoch nicht mehr als 1–2 Liter pro Sekunde schütten. An den unteren Hängen ist das Quellwasser oft sehr hart, denn es hat sich beim Durchfließen gipshaltiger Gesteine mit Kalziumsulfat angereichert. Die an der Basis der Keupersandsteine austretenden Quellen sind weniger hart. Einige von ihnen werden für die öffentliche Trinkwasserversorgung (Plapphof, Langert) genutzt. Auf den Höhen und Talhängen kann infolge des starken Wechsels des geologischen Untergrunds ein sehr differenziertes Bodenmosaik auftreten. Dennoch lassen sich die Böden zwei Gruppen zuordnen. Als erste Gruppe kommen auf Sandsteinen vorwiegend Parabraunerden vor, die sich aber in Waldstandorten zu Podsolen mit mächtigerer Humusauflage weiterentwickeln können oder aber bei höherem Tongehalt staunasse Böden werden. Es sind überwiegend ›leichte‹, nährstoffarme und saure Böden. Als Bodenpflanzen sind im Wald Heidekraut, Heidelbeere und Weißmoos charakteristisch. Auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen gedeiht die Kartoffel besonders gut. Als zweite Gruppe kommen auf Tonsteinen Pelosole vor, die sich bei wechselnder Nässe zu Pseudogley oder bei ständiger Nässe zu Stagnogley entwickeln können. Diese Böden sind zwar mit Nährstoffen einigermaßen gut versorgt, aber schwer zu bearbeiten. Früher waren dies Wiesenstandorte, von denen manche zu Äckern umgebrochen wurden. Bei fehlendem Hangschutt kommen wegen der starken Erosion Rohböden auf angewitterten Sand- und Tonsteinen vor. Auf den südlich exponierten Hängen haben sich wertvolle Magerrasen-Biotope, zum Teil mit Streuobstwiesen gebildet: An den Hängen des Viechberg befinden sich die im Landkreis größten Bestände der Orchidee »Spiranthes spiralis« (Herbstdrehwurz), an denen des Diebachs »Orchis ustulata« (angebranntes Knabenkraut). Die unteren im Gipskeuper gelegenen Hänge weisen Pelosole auf, die meist als Wiesen genutzt, in letzter Zeit allerdings öfters zu Ackerland umgebrochen wurden. Eine Besonderheit sind die tiefen Klingen, die hauptsächlich zu den Nebenbächen der Rot hinziehen. Die hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt das Wachsen von Farnen und Moosen. Erlen und Eschen findet man in den vorflutnahen, unteren Abschnitten der Klingen häufiger. In den Tälern herrschen sandige Auebraunerden vor, die örtlich stark vernässt sein können. Die als Naturdenkmal geschützten Nasswiesen zwischen der L 1066 und dem Bahndamm weisen gefährdete seltene Arten auf: »Dactylorhiza incarnata« und »fistulosa«, sowie »Orchis morio« (fleischfarbenes, breitblättriges und kleines Knabenkraut). Der ›ursprüngliche‹, hier durch künstlichen Wasserstau aber neu entstandene Auenwald ist an der Straße nach Oberrot (Naturdenkmal) zu beobachten, wo sich am Rand einer Wasserfläche Erlenbruchwald entwickelt hat. Ausgehend von der Region Stuttgart ist die auf circa 410 Meter über Normalnull liegende Fichtenberger Schanze der ideale Pass vom Murrtal in weiter östlich gelegene Gebiete. Den natürlichen Gegebenheiten folgte auch die Eisenbahn. Diese Verkehrsgunst führte aber nicht zu einem heute überlasteten Verkehrsknotenpunkt, da die fehlenden Ressourcen keine industrielle Entwicklung und Ausweitung der Landwirtschaft zuließen. Der Waldreichtum (Fichtenberg: 50–55 Prozent) hat in der Region Kocher-Rottal allerdings zu einer überregional bedeutenden Holzverarbeitung geführt. Die reizvolle Landschaft bedingte auch einen Anstieg des Fremdenverkehrs, wozu der Diebach-Stausee (Badesee) wesentlich beitrug.

Als Teil des Amtes Oberrot der Herrschaft Limpurg-Gaildorf-Assenheim kam Fichtenberg 1806 an Württemberg und gehörte bis 1938 zum Oberamt Gaildorf. Nach Auflösung des Oberamtes kam die Gemeinde zum Landkreis Backnang und wurde im Zuge der Kreisreform 1973 dem Landkreis Schwäbisch Hall zugeordnet. Die an die Stadt Gaildorf angrenzende Pendlerwohngemeinde behielt bei der Gemeindereform 1970 ihre Selbstständigkeit und konnte den bislang zu Hausen an der Rot gehörenden Weiler Erlenhof eingemeinden. Die mit Beginn der 1970er Jahre eingeleiteten Bestrebungen, die Weiler Hornberg und Plapphof wie auch die kleineren Wohnplätze Retzenhof und Rupphof in die Stadt Murrhardt (Rems-Murr-Kreis) einzugemeinden, wurden 1976 endgültig abgelehnt. Im 19. Jahrhundert trug der Ort den Namen »Vichberg«, der auf Antrag der Gemeinde unter Hinweis auf den Namen gebenden »Fichtberg« am 4. April 1872 in seine heutige Schreibweise umgewandelt wurde. Die Gemeinde bildet mit den aus dem Altkreis Backnang stammenden Gemeinden Oberrot, Gaildorf und Sulzbach-Laufen den Gemeindeverwaltungsverband Limpurger Land. Die Gemeindeverwaltung ist im 1995 sanierten und erweiterten Rathaus untergebracht. Der Ort unterhält eine Partnerschaft zur gleichnamigen sächsischen Kommune Fichtenberg/Elbe, zu der erste Kontakte 1990, im Jahr der Deutschen Einheit, geknüpft wurden. Die sich deutlich vom allgemeinen Trend im Landkreis absetzende politische Orientierung in der Kommune ist seit jeher stark von der sozioökonomischen Situation beziehungsweise vom evangelischen Bekenntnis bestimmt gewesen. Bei den Wahlen zum Reichstag votierten die Wähler 1898 und 1903 für den Kandidaten der liberalen Deutschen Volkspartei, während sie 1912 mehrheitlich ihre Stimme dem Kandidaten der Nationalliberalen gaben. 1919 bei den Wahlen zur Verfassunggebenden Landesversammlung wie auch zur deutschen Nationalversammlung entfielen auf die liberale DDP (48 Prozent beziehungsweise 50,3 Prozent) und die SPD (30,1 Prozent beziehungsweise 30,5 Prozent) die meisten Stimmen. Bei den folgenden Wahlen war der Ort in zwei Lager gespalten: den agrar-konservativen Bauern- und Weingärtnerbund sowie die SPD. Die NSDAP, 1928 nur mit neun Stimmen bedacht, lag bei der Reichstagswahl im Juli 1932 mit 37,9 Prozent vor der KPD (18 Prozent) an erster Stelle und hatte am 5. März 1933 mit 304 von 547 gültigen Stimmen eine absolute Mehrheit (55,6 Prozent) erobert. Der Christlich-Soziale Volksdienst (12,8 Prozent), die SPD (11,5 Prozent) und die KPD (8,8 Prozent) waren deutlich abgeschlagen. Bei der Volksabstimmung am 12. November 1933 stimmten nur fünf Wähler mit ›Nein‹, 724 mit ›Ja‹. Ein Angriff feindlicher Tiefflieger auf eine Lokomotive im Bahnhof Fichtenberg am 17. Februar 1945 markiert den Beginn des bis zum 15. April dauernden Luftkrieges, der zwei Menschenleben kostete, viele Einwohner verwundete und das Bahnhofsgelände wie auch zahlreiche Wohngebäude und Scheunen zerstörte. Ein Artilleriebeschuss auf Mittelrot am 18. April leitete mit der kampflosen Besetzung Fichtenbergs am selben Tag und Mittelrots am 19. April durch US-Truppen das Kriegsende ein. Vor der Besetzung hatten deutsche Truppen die Eisenbahnbrücke gesprengt. Der Befehl, die Straßenbrücken über die Rot vom Volkssturm sprengen zu lassen, wurde nicht ausgeführt. Im Mai 1945 wurde Bürgermeister Friedrich Reinhardt von der amerikanischen Militärverwaltung seines Amtes enthoben. Er war bereits 1912 mit 23 Jahren zum Schultheiß gewählt worden. Am 20. April lösten französische Truppen die Amerikaner ab. Bei der Bürgermeisterwahl 1948, von der 24 Bürger aus politischen Gründen ausgeschlossen waren, wurde Reinhardt mit 98,85 Prozent wiederum gewählt (er war im Amt bis 1954). Der demokratische Neubeginn setzte mit mehreren Wahlen 1946 ein. Der neuen Landesverfassung stimmten die Fichtenberger am 24. November mit überwältigender Mehrheit zu (94,8 Prozent). In den Wahlen zur Verfassunggebenden Landesversammlung (30. 6. 1946) und zum 1. Landtag von Württemberg-Baden (24. 11. 1946) lag – im Gegensatz zu den späteren Ergebnissen – die neu gegründete CDU unter den vier zugelassenen Parteien mit 39,5 Prozent beziehungsweise 60,7 Prozent an der Spitze vor der SPD (32,8 Prozent beziehungsweise 24,2 Prozent), der DVP (19,1 Prozent beziehungsweise 11,1 Prozent) und der KPD (8,6 Prozent beziehungsweise 2 Prozent). Sowohl bei den Bundestagswahlen wie auch bei den baden-württembergischen Landtagswahlen wählten die Fichtenberger – gegen den allgemeinen Trend im Landkreis – überwiegend die SPD. Ihre Ergebnisse lagen zwischen 27,6 Prozent (1996) und 58,1 Prozent (1964) bei Landtagswahlen und zwischen 15,7 Prozent (1949) und 48 Prozent (1980) bei Bundestagswahlen. Vor der SPD lag die CDU bei Landtagswahlen lediglich 1972 und 1976 und bei Bundestagswahlen 1949, 1957 und 1983. 1952, als die Einwohnerschaft zu einem guten Fünftel aus Vertriebenen bestand, musste die CDU neben der FDP/DVP (33,5 Prozent) auch dem BHE (17,4 Prozent) den Vortritt lassen, 1956 und 2001 erneut der FDP/DVP (28,8 Prozent beziehungsweise 34,3 Prozent). Die Europawahlen spiegeln dieselben Mehrheitsverhältnisse wider. Erstmals 1999 (CDU: 36,3 Prozent; SPD: 33,5 Prozent) und erneut 2004 (CDU: 39,7 Prozent; SPD: 23,2 Prozent) wurde die SPD in ihrer seit 1984 dominierenden Position von der CDU abgelöst.

Wappen von Fichtenberg

In Silber (Weiß) auf schwarzem Sechsberg eine grüne Fichte.

Beschreibung Wappen

Die Verbindung der Symbole „Fichte" und „Berg", die das Wappen „redend" machen, ist seit 1930 in den Gemeindesiegeln nachgewiesen, dem Stil der Stempel nach aber wohl etwas älter. Das oben beschriebene Wappen wurde vom Innenministerium am 5. September 1957 bestätigt. Gleichzeitig verlieh dieses Ministerium die aus diesem Wappen abgeleiteten Flaggenfarben, deren Festlegung der Gemeinderat bereits am 31. August 1956 beschlossen hatte.