Filderstadt 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Große Kreisstadt
Homepage: http://www.filderstadt.de
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Einwohner: 44375
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 1.151
Max. Höhe ü. NN (m): 478.59
Min. Höhe ü. NN (m): 325.63
PLZ: 70794, 71111
Gemeindenamen und Gemeindebildung: Neuer Gemeindename von 1975 nach der Lage auf den Fildern.

Die zweitgrößte Stadt im Landkreis Esslingen (Große Kreisstadt), die sich aus fünf bis 1973 eingemeindeten Gemeinden zusammensetzt, ist unmittelbar südlicher Nachbar des Stadtkreises Stuttgart und mit diesem eng verzahnt. Das Stadtareal greift vom bewaldeten Schönbuchsaum im Südwesten weit auf die tektonisch abgesenkte, durch Lößlehmauflagen äußerst fruchtbare, offene Filderebene aus. Die durchschnittliche Höhe beträgt hier ca. 400 m über NN und fällt nur in den kräftig eingeschnitten Tälern an der Südgrenze auf unter 330 m ab. Das Höhenmaximum wird mit rd. 475 m im Schönbuch ganz an der Westgrenze (Gemarkung Plattenhardt) erreicht. Mit dem Unterlauf des breitsohligen, wiesenreichen Reichenbachtals hat die Stadt dort Anteil am Naturschutzgebiet ‚Siebenmühlental‘. Trotz gewaltigen Siedlungsdrucks blieben gezielt weite Filderflächen als Ackerland erhalten, auf denen vor allem um Silmingen und Bonlanden Filderkraut angebaut wird. Alle Stadtteile erlebten ein enormes Bevölkerungs- und Siedlungswachstum. Sie uferten vor allem entlang der Verkehrsachsen in die Fläche aus, die ehemaligen Dorfkerne wurden zu Wohn- und Geschäftszonen überprägt. Weite Industrie- und Gewerbeflächen befinden sich jeweils an den Siedlungsrändern. Große Teile des Landesflughafens Stuttgart-Echterdingen (Start- und Landebahnen) nehmen das nördliche Stadtgebiet ein. Seit 2001 ist die Stadt über den Stuttgarter S-Bahnnetz wieder an den überregionalen Schienenverkehr angeschlossen, nachdem 1983 die Filderbahn endgültig stillgelegt wurde. Neben der B312, die direkt Bernhausen (Gemeindesitz) anläuft, durchzieht auch die neue, mehrspurig ausgebaute B27 das Stadtgebiet zwischen den Orten. Sämtliche Stadtteile gehörten bis 1938 zum Amt bzw. Oberamt Stuttgart und kamen dann zum Landkreis Esslingen.

Die Große Kreisstadt Filderstadt mit den Stadtteilen Bernhausen, Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen liegt im Südwesten der Filder und erstreckt sich mit einer Fläche von 38,54 Quadratkilometern von der Autobahn A 8 im Norden bis ins Aichtal im Süden, vom Siebenmühlental im Westen bis an die Grenzen der Gemeinden Wolfschlugen und Neuhausen im Osten. Abgesehen von diesen Nachbarn sind die übrigen Anrainer im Süden die Stadt Aichtal, im Westen die Städte Leinfelden-Echterdingen und Waldenbuch (Landkreis Böblingen) sowie im Norden der Stadtkreis Stuttgart. Filderstadt gehört nach dem Regionalplan zum Verdichtungsraum. Das Zentrum von Stuttgart ist Luftlinie 11, die Kreisstadt Esslingen 9 Kilometer entfernt. Zum weitaus größten Teil dem Naturraum Filder angehörend, hat Filderstadt im Westen beziehungsweise Südwesten auch Anteil am Schönbuch. Unübersehbar verläuft hier die Naturraumgrenze entlang einer Verwerfung als 50 bis 80 Meter hohe, geradlinige und durchgehend bewaldete Stufe in nordwest-südöstliche Richtung von Plattenhardt bis zum Bombachtal durch das Stadtgebiet. Sie erweist sich als Landschaftsgrenze allererster Ordnung: Auf den Fildern intensivst genutzte Böden und dichteste, seit alter Zeit bestehende Besiedlung, im Schönbuch ein zusammenhängendes Waldgebiet mit nur wenigen jüngeren Siedlungsplätzen und Straßen. In dieser Stufe offenbart sich der südwestliche Rand des Fildergrabens, an dem die Unterjurascholle zerbrochen und 70 bis 100 Meter eingesunken ist. Im abgesunkenen Grabenbereich waren die Gesteine besser vor der Erosion geschützt. Deshalb haben sich im Stadtgebiet direkt vor der Stufe nicht nur die untersten Unterjuraschichten (Lias alpha), sondern auch die darüber liegenden (Lias beta und gamma) als schmale Streifen erhalten. Ihre Tongesteine sind mitverantwortlich für das sehr unruhige, wellige Relief am Stufenanstieg. In der Umgebung von Plattenhardt blieb aber auch der Unterjura auf der Hochscholle bewahrt, wo mit 474 Metern über Normalnull beim Wasserbehälter von Plattenhardt beziehungsweise mit 469 Metern über Normalnull auf dem Uhlberg auch die höchsten Stellen im Stadtgebiet erreicht werden. An den Hängen des Siebenmühlen- und Aichtals sind die Keuperschichten abwärts vom Rhät über den Knollenmergel und Stubensandstein bis zu den Bunten Mergeln angeschnitten. Der Obere Stubensandstein wurde früher im Bechtenrain östlich der Unteren Kleinmichelesmühle abgebaut; der aufgelassene Steinbruch ist heute Naturdenkmal und Geotop. Die Schönbuchbäche, die in den härteren Partien des Keupers meist enge Klingen geformt haben, fließen nach Westen in den Reichenbach (Siebenmühlental), der bei der Burkhardtsmühle, im äußersten südwestlichen Zipfel des Stadtgebiets, in die Aich mündet. Hier sinkt das Gelände bis auf knapp 330 Meter über Normalnull ab. Nur unwesentlich tiefer liegt der tiefste Punkt der Stadt, der weiter westlich im Bombachtal (auch Baumbachtal genannt) beim Überschreiten der südlichen Stadtgrenze erreicht wird. Der größere, östliche Teil des Stadtgebiets wird von der Filderebene geprägt, jener abgesunkenen Unterjurascholle, deren Verwitterungslehme, bedeckt von einer dicken Löss- und Lösslehmauflage (sogenannter Filderlehm), die Basis für die sprichwörtliche Fruchtbarkeit des Gebiets bilden. Weit verbreitet sind deshalb Parabraunerden, die vornehmlich in den Bachsenken auch pseudovergleyt sind. Die Lehme waren nicht nur für die Landwirtschaft von Bedeutung, aus ihnen stellte man auch Ziegel her. Zwischen Plattenhardt und Bernhausen war eine Ziegelhütte in Betrieb, in der bis 1913 Ziegel und Backsteine in Handarbeit geformt wurden – den Lehm gewann man am Ort. Bei Höhenlagen von 350 bis 400 Metern über Normalnull zeigt sich das Relief sanft gewellt, durchzogen von breiten Muldentälchen, die erst dann, wenn sie auf die Keuperunterlage treffen, wie im Süden des Stadtgebiets (Baumbachtal), sich stärker einschneiden. Die meisten Bäche, vor allem im nördlichen Stadtgebiet – Rohrgraben (Waagenbach), Katzenbach, Binsach, Fleinsbach, Rohrbach – fließen in östlicher Richtung zur Körsch. Sie sind fast alle begradigt oder verdolt. Lediglich Bombach (Baumbach) und Weiherbach entwässern nach Süden. Dies hat seine Ursache in einem an Querbrüchen im Grabenuntergrund stehen gebliebenen Horst, der sich in der Oberfläche zwischen Bonlanden und Harthausen durchpaust und die kleine Wasserscheide verursacht. Die besondere landwirtschaftliche Gunst schlägt sich auch heute im Stadtgebiet nieder. Trotz extremem Siedlungsdruck aufgrund der Lage vor den Toren der Landeshauptstadt beträgt die landwirtschaftlich genutzte Fläche circa 47 Prozent, davon sind rund zwei Drittel Ackerland, vorwiegend mit Getreide-, Gemüse- und Hackfruchtanbau. Die Filderebene war einmal eines der größten Anbaugebiete für Kohl. Er spielt heute noch eine Rolle, wenn auch das echte Filderkraut, der Spitzkohl, aus wirtschaftlichen Gründen durch Rundkohl ersetzt wurde. Bernhausen und Sielmingen sind die Zentren des Kohlanbaus. Selbst Weinbau war früher am Südhang des Uhlbergs (südlich von Plattenhardt/Bonlanden) von Bedeutung, ging aber im 19. Jahrhundert immer mehr zurück und wurde in den 1970er Jahren vollends aufgegeben. Heute sind dort Schrebergärten. Die Waldflächen in Filderstadt betragen rund 20 Prozent. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf den Schönbuch. Filderstadt wird gerne mit Krautfeldern und Flughafen in Verbindung gebracht, hat aber auch naturnahe Landschaften zu bieten. Zusammenhängende Landschaftsschutzgebiete findet man im Bereich Bombachtal/Uhlberg und auf den bewaldeten Höhen bei Plattenhardt. Rund um Sielmingen und Harthausen wurden Streuobstwiesen, Wiesen, Äcker, Hecken, Feldgehölze und Bachläufe unter Schutz gestellt. Die Landschaftsschutzgebiete haben neben ihrer Klima regulierenden Funktion eine hohe Bedeutung für die Naherholung und sollen daher eine weitere Bebauung bremsen. Kleinere schutzbedürftige Flächen sind zu Naturdenkmalen erklärt worden, so zum Beispiel die Haberschlaiheide, eine für die Filder ungewöhnliche Wacholderheide südwestlich von Bonlanden oder die Feuchtgebiete im Bombachtal. Im südlichen Bombachtal befindet sich ein 5 Hektar großer Schonwald. Die alten Eichen dort sollen als Lebensräume von Höhlenbrütern und des Hirschkäfers möglichst lange erhalten werden.

Während der Umbruchsituation Anfang des 19. Jahrhunderts änderte sich für die Fildergemeinden als Teil des altwürttembergischen Amts Stuttgart nur wenig. Eine für die lokale Situation bedeutsame Verwaltungsreform stellte die Vereinigung der Gemeinden Ober- und Untersielmingen zur neuen Gemeinde Sielmingen am 1. April 1923 dar. Sie war eine der ganz wenigen erfolgreichen Gemeindereformen während der Weimarer Republik. Bei der Auflösung des Stuttgarter Oberamtsbezirks am 1. Oktober 1938 gelangten alle fünf Gemeinden zum Landkreis Esslingen, dennoch blieben die Dörfer weiterhin stark nach Stuttgart ausgerichtet. Die frühesten Spuren einer breiteren politischen Mitwirkung finden sich während der Revolution von 1848 in Bonlanden. Hier entstand im Januar 1849 ein demokratischer Volksverein mit 80 bis 100 Mitgliedern. Weil in Bonlanden und Plattenhardt seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Landwirtschaft keine ausreichende Lebensgrundlage mehr bot, verdiente seit den 1870er Jahren ein Teil der Dorfbewohner seinen Lebensunterhalt als Bauhandwerker und Fabrikarbeiter. In der Folge entstand dort das sozialmoralische Milieu einer ländlichen Arbeiterschaft. 1887 und 1890 bildeten sich in Plattenhardt und Bonlanden Arbeitervereine, bald darauf wurden Arbeiterturn-, Arbeitergesang- oder Arbeiterradfahrvereine gegründet. Zwischen 1890 und 1912 stieg der Stimmenteil der SPD stark an, in Bonlanden von 23,8 auf 63,8 Prozent, in Plattenhardt von 34,3 auf 71,6 Prozent und in Harthausen von 4,6 auf 41,8 Prozent. Aber auch in den bäuerlich-konservativ geprägten Orten gab es immer mehr Industrie- und Bauarbeiter, zwar war in Bernhausen und Sielmingen die nationalliberale Deutsche Partei vorherrschend, dennoch erzielten 1912 die Sozialdemokraten auf Anhieb einen Stimmenanteil von rund 35 Prozent. Während der Zeit der Weimarer Republik verschärfte sich in den fünf Dörfern der Gegensatz von bäuerlicher und Arbeiterbevölkerung. Waren in Bonlanden und Plattenhardt die Arbeiterparteien auch kommunalpolitisch relativ stark, so dominierte in den Gemeinderäten von Bernhausen und Sielmingen eine bäuerlich-konservative Mehrheit. Bei den Reichstagswahlen spielte der Bauern- und Weingärtnerbund eine dominierende Rolle, in den 1920er Jahren erzielte er in Sielmingen über 60 Prozent, in Bernhausen 1928 bis zu 52 Prozent. Viele seiner Wähler wanderten zur NSDAP ab, im März 1933 kam sie in Sielmingen auf 53,9, in Bernhausen auf 51,1 Prozent. In Bonlanden, Harthausen und Plattenhardt behielten die Arbeiterparteien SPD und KPD in ihrer Summe einen konstanten Anteil, er machte in Bonlanden zwischen 54 Prozent (1924) und 65 Prozent (1932) aus, in Plattenhardt zwischen 49 Prozent (1924) und 62 Prozent (1932) und in Harthausen zwischen 45 (1924) und 62 Prozent (1932). Schon im Juli 1932 kam es in Bernhausen zu einem spektakulären Überfall der SA auf ein Arbeitersportfest mit zahlreichen Verletzten. Nach der Machtergreifung 1933 blieben vier der fünf Bürgermeister in ihren Funktionen, Bernhausens Bürgermeister Theophil Bosler wurde hingegen Ende 1933 amtsenthoben und durch den politisch »zuverlässigen« Heinrich Blanz aus Ellwangen ersetzt. Im März und April 1933 wurden in Bernhausen, Bonlanden und Plattenhardt mindestens 25 KPD- und SPD-Anhänger verhaftet, ein Teil von ihnen kam in das KZ auf dem Heuberg, sämtliche Vereine der Arbeiterbewegung wurden verboten. Auch in den folgenden Jahren fanden immer wieder Verfolgungen von politischen Gegnern statt. Aufgrund seiner mutigen Haltung gegen die NSDAP wurde der Plattenhardter Pfarrer Willy Heintzeler 1937 nach Pfalzgrafenweiler strafversetzt. Bei der Volksabstimmung über den »Anschluß« Österreichs im April 1938 stimmten vier Anhänger der altpietistischen beziehungsweise Hahn’schen Gemeinschaft in Bernhausen mit »nein«. Sie wurden durch die SA verfolgt und mussten für mehrere Wochen aus dem Ort fliehen. Im Zweiten Weltkrieg arbeiteten in den fünf Gemeinden rund 130 Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in der Landwirtschaft. Zwischen November 1944 und Januar 1945 befand sich in einem Hangar des Flughafens (auf der Gemarkung Bernhausen) ein KZ-Außenlager von Natzweiler mit 600 jüdischen Häftlingen, 119 von ihnen starben an Hunger, Kälte und Erschöpfung. Seit 1943 kam es zu Luftangriffen auf den Flughafen, von denen auch die Dörfer betroffen waren, dennoch gab es lediglich in Bernhausen gewisse Zerstörungen. Die Zahl der gefallenen und vermissten Soldaten in allen fünf Stadtteilen beträgt 719. Der Krieg endete am 20. April 1945 mit dem Einmarsch französischer Truppen in allen fünf Orten. Die US-Militärregierung setzte auf lokaler Ebene neue Bürgermeister und Gemeinderäte ein, die 1946 durch Wahlen legitimiert beziehungsweise neu gewählt wurden. Einen tiefen politischen Einschnitt bildete die Gemeindereform von 1975. Die Landesregierung forderte in ihrer Zielplanung für die mittleren Filder einen Zusammenschluss der fünf Gemeinden Bernhausen, Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen. Auch wenn es in der Bevölkerung große Vorbehalte gegen diese Lösung gab, wurde die Gemeindereform zum 1. Januar 1975 umgesetzt. Der ursprünglich gewählte Name Filderlinden wurde nach einem halben Jahr in Filderstadt geändert. 1977 wurde die neue Stadt zur Großen Kreisstadt erhoben. Der Sitz der Stadtverwaltung befindet sich in Bernhausen und Plattenhardt. Nimmt man den Durchschnitt aller Bundestagswahlen zwischen 1949 und 2005, so erzielte in Filderstadt die CDU 42,1 Prozent (2005: 37,3 Prozent), die SPD 34,6 Prozent (2005: 30,0 Prozent), die FDP 11,9 Prozent (2005: 13, 5 Prozent) und die GRÜNEN 8,7 Prozent (seit 1980; 2005: 12,7 Prozent). Interessant an der Wahlentwicklung ist vor allem, inwieweit die sozialmoralischen Milieus aus der Weimarer Republik weiterwirkten. Im einst bäuerlich geprägten Sielmingen erzielte die CDU fast durchgehend über 50 Prozent der Stimmen. Ähnliches gilt für das einst bäuerlich geprägte Bernhausen, wo die CDU zwischen 40 und 57 Prozent holte. In Bonlanden konnte hingegen die SPD ihre starke Position bis 1980 halten, in Plattenhardt verlor die SPD ihre Vormachtstellung bereits 1969 an die CDU. In Harthausen liegt die CDU seit 1976 vorne. Bei den Landtagswahlen 2006 erzielte die CDU 40,8 Prozent, die SPD 24,2 Prozent, die FDP 14,9, die GRÜNEN 13,9 und die WASG 2,3 Prozent. Im Gemeinderat verfügt die CDU über neun, die Freien Wähler und die SPD jeweils über sieben, die GRÜNEN über fünf, die FDP über drei Mandate und die Freie Frauenliste hat ein Mandat. Bei der Europawahl 2004 erreichte die CDU 42,6 Prozent, die SPD 21,1 Prozent, die GRÜNEN 16,5 Prozent, die FDP 8,1 Prozent, Sonstige 11,7 Prozent. Im Jahr 1972 schloss die Gemeinde Bernhausen Städtepartnerschaften mit den beiden französischen Gemeinden La Souterraine und Dombasle. Diese Partnerschaften wurden von der neuen Stadt Filderstadt fortgeführt. 1988 nahm Filderstadt gemeinsam mit den Nachbarstädten Leinfelden-Echterdingen und Ostfildern eine Städtepartnerschaft mit Poltawa in der Ukraine auf. 1990 erfolgte eine Städtepartnerschaft mit der sächsischen Stadt Oschatz, 2002 mit der mittelenglischen Stadt Selby.

Wappen von Filderstadt

Von Gold (Gelb) und Grün fünfmal geteilt.

Beschreibung Wappen

Die am 1. Januar 1975 durch Vereinigung von Bernhausen, Bonlanden auf den Fildern, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen gebildete und ein Jahr danach zur Stadt erhobene Gemeinde wählte das Wappen der 1839 ausgestorbenen Edelfreien von Bernhausen, weil dieses Geschlecht in der Geschichte sämtlicher fünf Stadtteile eine Rolle spielte. Somit spricht das am 10. August 1977 vom Regierungspräsidium Stuttgart samt der Flagge verliehene Wappen eine historische Gemeinsamkeit des neuen Gemeinwesens an.