Forst 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.forst-baden.de
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Einwohner: 7822
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 682.0
Max. Höhe ü. NN (m): 148.87
Min. Höhe ü. NN (m): 99.32
PLZ: 76694

Forst befindet sich im nördlichen Teil des Landkreises Karlsruhe. Seine 11,47 qkm große Gemarkung erstreckt sich über die Hardtebenen des Nördlichen Oberrhein-Tieflands, die sich in die sandigen bis kiesigen Dünen und Schotterfelder der Niederterrasse und die lehmigen Niederungen des Bruchrandes unterteilen. Den höchsten Punkt des Geländes markiert die Deponie im Osten auf rd. 114 m NN. Das Höhenminimum wird im äußersten Nordwesten an der Grenze zu Karlsdorf-Neuthard auf etwa 107 m NN erreicht. In der Nachkriegszeit dehnte die Gemeinde ihre Siedlungsfläche in einem von Bruchsal ausgehenden Suburbanisierungsprozess nach Norden und Westen in Richtung Rhein in die Hardtebenen aus. Der Landesentwicklungsplan weist die Gemeinde dem Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim zu. Die 1161 erstmals schriftlich belegte Rodungssiedlung in der Lußhardt gehörte zum Hochstift Speyer und war dem Oberamt Kislau unterstellt. Forst fiel nach der Säkularisation 1803 an Baden und wurde zunächst dem Amt, ab 22. Juni 1807 dem Oberamt Bruchsal zugewiesen. Am 6. Dezember 1809 wechselte die Kommune zum Zweiten Landamt Bruchsal, aus dem zum 3. März 1819 wiederum ein Oberamt hervorging. Zum 1. Oktober 1864 dem Bezirksamt Bruchsal zugeteilt, gelangte Forst am 25. Juni 1939 zum Landkreis Bruchsal und nach dessen Auflösung am 1. Januar 1973 zum Landkreis Karlsruhe.

Die Gemarkung dehnt sich westlich der Gebirgsrandniederung auf den Dünen- und Schotterfeldern der Rheinniederterrasse aus. Mit einem kleinen ostwärts gewandten Ausläufer ragt sie in die Gebirgsrandniederung am Fuß der westlichen Kraichgauhügel hinein.

Wappen von Forst

In Blau auf grünem Boden die silbern (weiß) gewandete Heilige Barbara mit goldener (gelber) Krone und goldenem (gelbem) Nimbus, in der Rechten einen roten Turm haltend, die Linke auf ein goldenes (gelbes) Schwert stützend.

Beschreibung Wappen

Der Ort, der vom 11. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 zum Hochstift Speyer gehörte, führt seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eigene Fleckensiegel. Schon der älteste Stempel zeigt über einem Medaillon mit einem Kreuz (Wappen des Hochstifts?) eine Frauengestalt, die durch die Attribute Kelch und Schwert als die Heilige Barbara, die Patronin der Pfarrkirche, gekennzeichnet ist. In späteren Siegeln hält die Heilige anstelle des Kelchs das bekanntere Symbol, den Turm, in der Rechten. Damit wird sie auch in dem im Jahre 1907 vom Generallandesarchiv gestalteten und von der Gemeinde angenommenen Wappen dargestellt, dessen Hauptfarben Silber und Blau auf das Wappen des Hochstifts anspielen. Die Flagge wurde vom Landratsamt Karlsruhe am 10. Mai 1985 verliehen.