Hattenhofen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.hattenhofen.de
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Einwohner: 2901
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 380.0
Max. Höhe ü. NN (m): 408.42
Min. Höhe ü. NN (m): 325.66
PLZ: 73110

Die Gemeinde Hattenhofen liegt im westlichen Teil des Landkreises Göppingen. Das durch zahlreiche Streuobstwiesen geprägte Gemeindegebiet erstreckt sich im Mittleren Albvorland auf der Notzinger Platte, die hier von mehreren Bächen zu einer weiten Talmulde ausgeräumt wurde. Das Gemeindegebiet liegt auf der fossilreichen Schicht des Poseidonienschiefers und ist Teil des 1979 gegründeten Grabungsschutzgebietes Versteinerungen Holzmaden. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Mittleren Albvorlandes. Der höchste Punkt liegt auf 408,42 m, der tiefste Punkt auf 325,66 m. Hattenhofen kam mit der Grafschaft Aichelberg 1334/39 an Württemberg und war bis 1475 mehrfach verpfändet. Der Ort gehörte zunächst zum Amt Kirchheim und kam 1485 zum Amt bzw. Oberamt und seit 1938 Landkreis Göppingen. Mit den Gemeinden Aichelberg, Boll, Dürnau und Gammelshausen bildet der Ort seit 1970 den Gemeindeverwaltungsverband Raum Bad Boll. Der aus drei alten Siedlungskernen – dem eigentlichen Hattenhofen sowie den Weilern Reustadt und Zebedäi – entstandene Ort hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstand entlang der Ostseite des Ortes ein ausgedehntes Neubaugebiet, das randlich auch kleinere Gewerbeflächen einschloss. Erst ab Ende der 1970er Jahre erwuchs erneuter Baulandbedarf. Nördlich und südlich des Ortes wurden nochmals größere Siedlungsareale ausgewiesen. Am westlichen Ortsausgang entstand an der Friedhofstraße ein größeres Gewerbegebiet. Hattenhofen ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die wenige entfernte A8 kann über die Verbindungsstraße K1419 erreicht werden. Der ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des Filsland Mobilitätsverbundes.

Der Hauptteil der Gemarkung im Mittleren Albvorland liegt auf der Notzinger Liasplatte. Mehrere Bäche haben die Liasschichten zu einer weiten Talmulde ausgeräumt. Die randlichen Hochflächen ziehen über Lias Gamma-Delta hinweg, während an den flachen Hängen quellreiche untere Liasschichten anstehen. In den Angulatensandsteinen des unteren Lias entspringt eine kohlensäurehaltige Mineralquelle.

Wappen von Hattenhofen

In Rot auf grünem Hügel zwischen zwei goldenen (gelben) Laubbäumen ein silbernes (weißes) Haus mit spitzem silbernem (weißem) Ziegeldach, geschlossener Tür und zwei Fenstern.

Beschreibung Wappen

Nach dem Jahre 1916 führte die Gemeinde ein auch im Dienstsiegel belegtes Wappen, in dem ein Haus nebst einem Baum den Begriff „Hof" und damit den zweiten Bestandteil des Gemeindenamens anspricht. Die Stelle des zweiten Baumes nahm damals noch ein silbernes Obereck ein, das vom Wappen der Grafen von Aichelberg abgeleitet war. Im Jahre 1959 legte die Gemeinde die jetzige, ansprechendere Form des Wappens fest. Diese Verbesserung wurde vom Innenministerium anlässlich der Flaggenverleihung am 15. August 1959 bestätigt.