Oberamtsbeschreibung Urach (1831)

Bild Gaildorf

Die intakte Stadtmauer mit aufsitzenden Türmen und runden Eckbastionen umschließt die ehemalige württembergische Residenz- und Oberamtsstadt (->Urach) im Ermstal noch 1830, als die Ansicht entstand. Die Stiftskirche St. Amandus mit ihrem hohen Turm und dem wuchtigen gotischen Schiff sowie das herzogliche Renaissance-Schloß, von dem das Walmdach zu erkennen ist, überragen die Dächer der Stadt. Der Blick nach Nordwesten in Richtung Ausgang des Ermstals (Albvorland) erfasst noch die Ruine der Festung Hohenurach auf einem schwer zugänglichen Kegel der Alb.