Oberriexingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.oberriexingen.de
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Einwohner: 3263
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 400.0
Max. Höhe ü. NN (m): 301.19
Min. Höhe ü. NN (m): 190.6
PLZ: 71739

Die Stadt Oberriexingen liegt im westlichen Teil des Landkreises Ludwigsburg. Das Stadtgebiet am Rande des Strombergs wird an seinem Süd- und Ostrand vom Lauf der Enz begrenzt, die hier in einem eingetieften Muschelkalkbett verläuft. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Neckarbeckens. Der höchste Punkt liegt auf 301,19 m, der tiefste Punkt auf 190,60 m. Zu Oberriexingen gehören die Stadt Oberriexingen und das Haus Schloßberg. In frühen urkundlichen Nennungen z. B. 793 wurde nicht zwischen Ober- und Unterriexingen unterschieden. Ortsadel ist von Anfang des 11. Jahrhunderts bis 1150 bezeugt, danach wird nur noch eine gräflich vaihingische bzw. später württembergische Ministerialenfamilie erwähnt. Die Gemeinde wurde 1281 zur Stadt erhoben und 1361 erstmals als Stadt bezeichnet. Im 14. Jahrhundert gelangte die Stadt unter württembergische Landeshoheit. Das Lehen fiel 1560 an Württemberg. Die Stadt gehörte fast immer zum Amt, später Oberamt und Landkreis Vaihingen und war nur von 1762-1769 beim Amt Gröningen. Seit 1973 gehört sie zum Landkreis Ludwigsburg. Mit der Stadt Vaihingen und den Gemeinden Eberdingen und Sersheim besteht eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft. Der Hauptort Oberriexingen hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstand am Westrand des alten Ortes ein großflächiges Neubaugebiet. Dieses wurde in mehreren Schritten bis in die Gegenwart mehrfach um große Flächen erweitert. Ab Ende der 1980er Jahre kamen Areale im Norden hinzu. Hier sowie im älteren Ortsbereich am Ostrand der Stadt sind kleinere Gewerbeflächen entstanden. Oberriexingen ist durch die nahegelegene B 10 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des VVS.

Am Süd- und Ostrand der Gemarkung fließt die Enz in ihrem Muschelkalktal entlang. Alte Flussschotter säumen die lössbedeckte Lettenkeuperhochfläche der Gemarkung nördlich des Flusses.

Wappen von Oberriexingen

In gespaltenem Schild vorne in Gold (Gelb) eine aufrechte schwarze Hirschstange (Enden nach außen), hinten ein schräglinks gestelltes goldenes (gelbes) Ruder.

Beschreibung Wappen

Schon das erste bekannte Siegel aus dem 15. Jahrhundert zeigt — allerdings in ungeteiltem Schild und umgekehrter Reihenfolge - die jetzigen Wappenfiguren. Während das Ruderblatt in den ältesten Siegeln nach oben weist, ist die heutige Form des Wappens samt den Farben im wesentlichen seit der Wende des 15. zum 16. Jahrhundert gebräuchlich. Die Schrägstellung des Ruders — vielleicht einer in Bezug auf die Ortsnamen-Schreibung „Rutgisingen" redenden Figur - hat sich seit 1604 nach und nach durchgesetzt. Die Hirschstange bezieht sich auf die württembergische Herrschaft.