Allmersbach im Tal 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.allmersbach.de
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Einwohner: 4604
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 579.0
Max. Höhe ü. NN (m): 462.04
Min. Höhe ü. NN (m): 413.82
PLZ: 71573

Die Gemeinde Allmersbach im Tal liegt ungefähr im Zentrum des Rems-Murr-Kreises. Das Gemeindegebiet erstreckt sich am Südostrand der Backnanger Bucht von den zum Teil mit Löß bedeckten Hügeln und Kuppen in Richtung Süden bis auf die bewaldete Höhenstufe der Berglen. Die Bäche des Gemeindegebietes, darunter der Allmersbach und der Heutensbach, entwässern in nördlicher Richtung zur Weissach. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Neckarbeckens, an das sich in südlicher Richtung Schurwald und Welzheimer Wald anschließen. Der höchste Punkt liegt auf 462,04 m, der tiefste Punkt auf 413,82 m. Auf dem Gemeindegebiet liegt das 2 ha große Naturschutzgebiet Sommerrain. Die Gemeinde Allmersbach im Tal besteht aus den beiden Dörfern Allmersbach im Tal und Heutensbach. Am 1. Januar 1972 wurde Heutensbach nach Allmersbach eingemeindet. Mit der Stadt Backnang und den Gemeinden Althütte, Aspach, Auenwald, Burgstetten, Kirchberg an der Murr, Oppenweiler und Weissach im Tal besteht eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft. Der wohl in der jüngeren Ausbauzeit entstandene Ort kam 1291 durch Schenkung an das Kloster Weiler bei Esslingen. Im Zuge der Reformation fiel er an Württemberg, wurde 1712 aus der Klosterhofmeisterei Weiler ausgegliedert und der Stiftsverwaltung Backnang unterstellt. Nach der Aufhebung des Kirchenguts kam die Gemeinde 1807 zum Oberamt Backnang, aus dem 1938 der gleichnamige Landkreis entstand. Mit der Auflösung des Landkreises 1973 kam die Gemeinde zum Rems-Murr-Kreis. Der Hauptort Allmersbach hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden kleinere Neubaugebiete als Randstreifen am südlichen und östlichen Ortsrand, die ab Ende der 1960er Jahre durch ausgedehnte Neubaugebiete südwestlich, südöstlich und nördlich des alten Ortes ergänzt wurden. Seit den 1970er Jahren besteht westlich des Ortskerns ein Gewerbegebiet. Weitere Siedlungsareale wurden in den 1980er Jahren am südlichen und nordöstlichen Ortsende sowie seit der Jahrtausendwende mit kleineren Flächen im Nordosten und Südwesten erschlossen. Allmersbach im Tal ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Ein Bahnanschluss besteht im nahen Backnang. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Am Südostrand der Backnanger Bucht erstreckt sich die Gemarkung von den teils lössbedeckten Hügeln und Kuppen aus Gipskeuper nach Süden hin bis hinauf zum Stubensandstein des bewaldeten Keuperstufenrands der Berglen. Mehrere Bäche, darunter Allmersbach und Heutensbach, entwässern den Gemarkungsbezirk nach Norden zur Weissach.

Wappen von Allmersbach im Tal

In Silber (Weiß) eine aufgerichtete rote Armbrust mit linkshin weisendem Abzugsbügel.

Beschreibung Wappen

Schon für das Jahr 1686 ist die Armbrust als Markstein- und Fleckenzeichen von Allmersbach nachgewiesen. Es ist jedoch nicht bekannt, aus welchem Grunde die Gemeinde dieses Schießgerät zu ihrem Ortszeichen und schließlich zu ihrer Wappenfigur gemacht hat. Vielleicht besteht ein Zusammenhang mit der Jagd in den umliegenden Wäldern. Als Wappenfarben wählte die Gemeinde die der schon früh im Ort begütert gewesenen älteren Grafen von Löwenstein, die einen roten Löwen im silbernen Schild führten. Das Wappen und die Flagge wurden vom Innenministerium am 16. September 1965 verliehen.