Maselheim 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.maselheim.de
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Einwohner: 4364
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 93.0
Max. Höhe ü. NN (m): 628.73
Min. Höhe ü. NN (m): 512.28
PLZ: 88437

Im Osten des Landkreises Biberach liegt in direkter Nachbarschaft zur Kreisstadt die Gemeinde Maselheim. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Übergangsbereich der oberschwäbischen Altmoränenplatten zur Schotterterrassenlandschaft zwischen der unteren Riß und der Iller und reicht mit seiner Nordspitez bis in die Mitte der breiten Rißniederung. Es gehört somit zu den großen Naturräumlichen Einheiten der Holzstöcke und der Riß-Aitrach-Platten. Der höchste Punkt auf dem Gemeindegebiet liegt mit 619 m am Westrand des Gemeindegebietes, während der tiefste Punkt bei 512 m im Nordwesten liegt. Nach 1806 kam Maselheim zum Patrimonialobervogteiamt Heggbach, das dem Oberamt Biberach unterstellt war, kam nach dessen Auflösung 1809 vrobergehend zum Oberamt Ochsenhausen und 1810 dann endgültig zum Oberamt Bieberach. Dieses wurde 1934 in Kreis Biberach umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr der Hauptort ein deutliches Wachstum. Zunächst wurden in der Flur Hinter den Gärten neue Wohngebäude, aber auch die Schule und ein Gewerbebetrieb errichtet. Ab 1962 folgte die Neusiedlung im bis an die Nebenbahnlinie reichenden Gebiet Wolfäckerweg-Froschlache und ab 1978 wurde auch die Siedlung Mayerberg erschlossen. Gleichzeitig begann die Bebauung des Südhangs beim alten Hof Luxenweiler. Die Neutrassierung der Heggbacher Straße 1973 veränderte das Ortsbild deutlich. Der Anschluss an die Schmalspur-Eisenbahnlinie 1899 brachte der Gemeinde nicht die erhofften Siedlungsimpulse. Mitte der 1960er Jahre wurde der Personenverkehr eingestellt. Seitdem wird die Gemeinde über Buslinien bedient.

Gemeindegebiet im Grenzbereich des Altmoränenlandes gegen die Schotterplatten vor dem ehemaligen Eisrand. Der waldreiche Südwestteil ist noch Moränengelände. Im etwas eingemuldeten Mittelteil mehr oder weniger breite Bänder der rißeiszeitlichen Hochterrasse, die besonders die Dürnach begleiten und sich gegen die Nordwest­grenze, um Äpfingen und Sulmingen, trichterförmig verbreitern. Ganz im Nordwesten reicht das Gebiet über die scharf gezeichnete Hochterrassenkante bis in die ver­moorte Rißniederung. Im Nordwesten steigt es zum Heggbacher Forst an. Hier lagern über Oberer Süßwassermolasse (am Talrand östlich von Sulmingen darunter noch Obere Meeresmolasse) tief verwitterte Deckenschotter; dieser Teil lässt sich bereits zur Landschaft der »Holzstöcke« rechnen.

Wappen von Maselheim

In von Silber (Weiß) und Rot geviertem Schild in den Feldern 2 und 3 je ein schwebendes silbernes (weißes) Kreuz mit Tatzenenden, das Ganze mit einem doppelreihig von Silber (Weiß) und Rot geschachten Schrägbalken (Zisterzienserbalken) überdeckt.

Beschreibung Wappen

Auf Grund eines Vorschlages der Archivdirektion Stuttgart vom 6. Februar 1931 nahm die Gemeinde das an einem Torbogen im Ortsteil Heggbach abgebildete Wappen des dortigen ehemaligen Zisterzienserinnenklosters in teilweise veränderten Farben an. Dieses Wappen wurden 1957 nach den Farbregeln verbessert, in dem die Grundfarbe Blau des ersten und vierten Feldes durch Silber ersetzt wurde. Das Landratsamt hat die Flagge am 10. Februar 1981 verliehen.

GND-ID:
  • 4037835-4