Cleebronn 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.cleebronn.de
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Einwohner: 2722
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 159.0
Max. Höhe ü. NN (m): 472.25
Min. Höhe ü. NN (m): 185.94
PLZ: 74389

Im Süden des Landkreises Heilbronn gelegen, setzt sich Cleebronn aus dem Hauptort mit dem Weiler Treffentrill, dem Hof Katharinenplaisir, Schloss und Hof Magenheim sowie den Wohnplätzen Michaelsberg und Neumagenheim zusammen. Der Landesentwicklungsplan verortet die Gemeinde in der Randzone um den Verdichtungsraum Stuttgart. Das 17,09 qkm umfassende Gemeindegebiet befindet sich im südlichen Teil des Zabergäus und erstreckt sich vom Wiesental der Zaber im Norden bis zum Stromberg im Süden. Es erreicht dort seinen niedrigsten Punkt auf rd. 192 m NN sowie seinen höchsten auf etwa 444 m NN im Gallenwald. Als Zeugenberg weithin sichtbar ragt der Michaelsberg mit der St. Michaels-Kirche markant auf ca. 394 m NN auf. Bis 1806 zählte Alt-Cleebronn zum altwürttembergischen Amt Brackenheim, Neu-Cleebronn mit dem Michaelsberg, Katharinenplaisir und Treffentrill aber zum Bönnigheimer Bezirk. Nach dessen Auflösung zum 18. März 1806 kam Neu-Cleebronn nach kurzer Zugehörigkeit zum Oberamt Besigheim am 31. Oktober 1807 an das Oberamt Brackenheim, dem Michaelsberg, Katharinenplaisir und Treffentrill rund zwei Jahre später zugewiesen wurden. Zum 1. Januar 1844 vereinigte man Alt- und Neu-Cleebronn. Die Gemeinde wurde nach der Aufhebung des Brackenheimer Bezirks zum 1. Oktober 1938 dem Landkreis Heilbronn zugeordnet.

Die Gemeinde Cleebronn liegt im südlichen Teil des Landkreises und gehört dem Landesentwicklungsplan zufolge zur Randzone um den Verdichtungsraum Stuttgart. Die Entfernung zum Oberzentrum Heilbronn beträgt in der Luftlinie etwa 20 Kilometer. Mit Heilbronn ist die Gemeinde unter anderem über die zur B27 führenden Kreisstraßen 2150 und 2068 verbunden. Anschluss an den Schienenverkehr besteht in Lauffen am Neckar und in Kirchheim am Neckar. Nachbargemeinden sind Brackenheim und Güglingen (Landkreis Heilbronn) sowie Bönnigheim und Sachsenheim (Landkreis Ludwigsburg). Cleebronn besteht aus dem Kernort mit dem Weiler Treffentrill, dem Hof Katharinenplaisir, Schloss und Hof Magenheim sowie den Wohnplätzen Michaelsberg und Neumagenheim. Am Westrand des Neckarbeckens gelegen, gehört Cleebronn zur naturräumlichen Einheit des Zabergäus; es schmiegt sich ins Tal des Ruitbachs, eines südlichen Nebenbachs der Zaber, der im Westen des Dorfs, beim Cleebronner Brunnen, entspringt. Auch der Fürtlesbach, dessen Ursprung im Gewann Güglinger Weg liegt, fließt der Zaber zu. Ganz im Südosten entspringt der Geigersbach, der über den Ernsbach und den Baumbach bei Walheim zum Neckar entwässert. Im Norden umfasst die Gemarkung der Gemeinde (17,09 Quadratkilometer) das Wiesental der Zaber; dort liegt bei circa 192 Meter über Normalnull der tiefste Punkt des Gemeindegebiets. Im Süden schließen sich flache, zum Teil von Löss bedeckte und mit ausgedehnten Rebanlagen bestandene Gipskeuperriedel an; sie gehen in den aus Schilfsandstein bestehenden Stromberg über und erreichen im Gallenwald eine Höhe von knapp 444 Meter über Normalnull. Der Ort (236 Meter über Normalnull) liegt am Fuß einer Schilfsandstein-Schichtstufe, die hier, am östlichen Ende des Strombergs, markant ausgeprägt ist. Ihr Verlauf lässt sich von Neumagenheim und Schloss Magenheim über Katharinenplaisir und Treffentrill bis nach Freudental verfolgen; sie ist Teil eines Schilfsandsteinstrangs, der vom nordöstlichen Heuchelberg zum östlichen Stromberg zieht. Westlich von Cleebronn und Freudental ist der Schilfsandstein in Normalfazies entwickelt und bildet am Nord- und Südhang des Strombergs keine nennenswerte Schichtstufe aus. Diese lokale Entwicklung einer Schilfsandstein-Schichtstufe ist von Norden her, aus Richtung Frauenzimmern und Botenheim, besonders gut sichtbar. Der auf der Hochfläche des Schilfsandsteins aufgesetzte Michaelsberg (circa 394 Meter über Normalnull) ist ein Zeugenberg. Sein Gipfel wird gerade noch von der untersten Sandsteinlage des Stubensandsteins gebildet. Am Fußweg, der auf den Gipfel führt, tritt teils auch geringmächtiger Kieselsandstein zutage. Der Cleebronner Michaelsberg bietet mit seiner freistehenden Lage auf einem Ausläufer des im übrigen bewaldeten Stromberggebiets und einem ungewöhnlich milden und ausgeglichenen Klima hervorragende Voraussetzungen für den Weinbau. Die kalkhaltigen Keuperböden auf zum Teil steilen Hanglagen lassen die württembergischen Hauptsorten Lemberger, Riesling, Schwarzriesling, Spätburgunder und Trollinger vorzüglich gedeihen.

Wappen von Cleebronn

In Silber (Weiß) unter einem sechsspeichigen roten Rad ein dreiblättriges grünes Kleeblatt.

Beschreibung Wappen

Die im volksetymologischen Sinne „redende" Wappenfigur des Kleeblattes ist seit dem 17. Jahrhundert als gemeinsames Fleckenzeichen der 1843 zur Gemeinde Cleebronn zusammengeschlossenen Orte Alt- und Neu-Cleebronn belegt. Über dem Kleeblatt war schon im Neu-Cleebronner Siegel von 1695 als Zeichen der Herrschaft das Mainzer Rad abgebildet worden. Beide Figuren bilden seit dem 19. Jahrhundert auch das Wappen der Gesamtgemeinde. Im Jahre 1919 wurden seine Farben in der Weise bestimmt, dass das sonst silbern auf rotem Grund dargestellte Mainzer Rad in umgekehrten Farben erscheint.

GND-ID:
  • 4348388-4