Ilsfeld 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.ilsfeld.de
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Einwohner: 8726
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 329.0
Max. Höhe ü. NN (m): 364.34
Min. Höhe ü. NN (m): 169.81
PLZ: 74360

Ilsfeld zählt mit dem Kernort und seinen Ortsteilen Auenstein und Schozach administrativ zum Landkreis Heilbronn. Naturräumlich erstreckt sich das 26,51 qkm große Gemeindegebiet vornehmlich über die Schozachplatten des Neckarbeckens; im Osten streifen mit dem Helfenberg Ausläufer der südwestlichen Löwensteiner Berge das Areal. Die Schozach quert das Gebiet von Norden nach Süden, ehe sie zwischen Auenstein und Ilsfeld einen markanten Richtungswechsel nach Westen vornimmt. Nach einem weiteren Knick nach Norden verlässt sie westlich von Schozach das Areal und markiert an der Grenze gegen Lauffen auf ca. 205 m NN den tiefsten Punkt. Das Höhenmaximum wird auf ca. 364 m NN im Osten auf dem Helfenberg erreicht. Der Landesentwicklungsplan schreibt Ilsfeld der Randzone um den Verdichtungsraum Stuttgart zu. Die Gemeinde weist mit der Burgruine Helfenberg und dem Altwürttembergischen Landgraben Kulturdenkmale auf. Während Auenstein altwürttembergisch war und dem Amt bzw. Oberamt (seit 18.3.1806) Beilstein, ab 27. Oktober 1810 dem Oberamt Marbach angehörte, kamen das ritterschaftliche Schozach und das unter württembergischer Landeshoheit stehende Ilsfeld erst 1806 völlig zu Württemberg und wurden am 18. März 1806 dem Oberamt Lauffen und am 26. April 1808 dem Oberamt Besigheim zugeweisen. Zum 1. Oktober 1938 teilte man alle drei Orte dem Landkreis Heilbronn zu. Am 1. Juli 1971 wurde Schozach nach Ilsfeld eingemeindet, das sich am 31.12.1973 mit Auenstein zusammenschloss.

Die Gemeinde Ilsfeld mit den Ortsteilen Ilsfeld, Auenstein, Schozach, Wüstenhausen, Helfenberg und Abstetterhof liegt am südlichen Rand des Landkreises und nimmt eine Fläche von 26,51 Quadratkilometern ein. Nachbarstädte und -gemeinden sind Neckarwestheim, Lauffen am Neckar, Talheim, Untergruppenbach, Abstatt, Beilstein und Großbottwar (Landkreis Ludwigsburg). Heilbronn ist in der Luftlinie 10 Kilometer entfernt. Die Autobahn Heilbronn–Stuttgart quert zwischen Ilsfeld und Auenstein die Gemeinde in nord-südlicher Richtung. Im Landesentwicklungsplan wird Ilsfeld der Randzone um den Verdichtungsraum Stuttgart zugerechnet. Die Gemeinde gehört naturräumlich überwiegend zu den sogenannten Schozachplatten des Neckarbeckens; im Osten reichen mit dem Helfenberg Ausläufer der südwestlichen Löwensteiner Berge in das Gemeindegebiet herein. Die Schozachplatten bestehen zu großen Teilen aus über 10 Meter mächtigen Löss- und Lösslehmflächen, die von der Schozach und ihren Nebenbächen (Gruppenbach, Erlenbach, Tiefenbach, Abstetter Bach, Riegelbach) durchzogen werden. Der Lauf der Schozach zeigt zwei markante Richtungsänderungen: talabwärts von Auenstein und westlich von Ilsfeld. Beide sind durch Verwerfungen der Schozacher Störungszone bedingt, die vor allem westlich und südlich von Ilsfeld ein größeres, zusammenhängendes Störungssystem bilden. Markant verändert sich das Tal der Schozach westlich von Ilsfeld, wo es noch vor der Straßenbrücke an einer von Nordwesten nach Südosten streichenden Störung abrupt in den Oberen Muschelkalk eintritt und ein eng gewundenes, 50 Meter tiefes Tal bildet. Mit erheblich mehr Gefälle fließt die Schozach nun in nordwestliche Richtung und markiert an der Grenze nach Talheim bei 205 Meter über Normalnull den tiefsten Punkt der Gemarkung. Die Gesteinsschichten des Oberen Muschelkalks sind im Steinbruch bei der Unteren Mühle annähernd in ihrer gesamten Mächtigkeit (etwa 60 von 83 Meter) erschlossen. Aus den Kalksteinen werden Brechsand, Splitt, Schotter und Mineralbeton für den Straßenbau erzeugt. Über dem Muschelkalk stehen im Steinbruch noch 23 Meter nicht verwertbarer Unterkeuper und darüber Neckar-Höhenschotter und Lösslehm an. Der Unterkeuper, der nur im Westen der Gemarkung ansteht, enthält Lagen eines festen, feinkörnigen Sandsteins (Unterkeuper-Hauptsandstein), der früher als Werkstein abgebaut wurde. Südlich der Kläranlage ist dieser Sandstein in zwei aufgelassenen, zum Teil verfüllten Steinbrüchen noch zu sehen. Der Gipskeuper, der in der Gegend rund 110 Meter mächtig ist, wird in weiten Teilen von Löss überdeckt. Der Löss weist aber auch Lücken auf, beispielsweise an den Weinberghängen am Helfenberg und bei den Engelsberghöfen. Die tonigen Gesteine des Gipskeupers mit Gipslagen, die oberflächennah leicht ausgelaugt werden, setzen der Abtragung wenig Widerstand entgegen und können von den Bächen auf breiter Fläche ausgeräumt werden. Daraus resultiert eine flachwellige Landschaft mit weiten Tälern und anmoorigen Stellen in ausgelaugten Senken wie im Tiefenbach- und Erlenbachtal. Bei unvollständiger Auslaugung des Gipses können sogar Erdfälle entstehen wie 1986 im Tiefenbachtal im Gewerbegebiet von Auenstein. Der Gipskeuper enthält aber auch härtere Horizonte wie den Acrodus-Corbula-Horizont (Engelhofer Platte), der östlich des Auensteiner Wasserbehälters eine markante Verebnung bildet. Am höchsten hinauf reicht das Gemeindegebiet im Osten auf dem Helfenberg (364 Meter über Normalnull). Über den Schilfsandstein, der hier landschaftsformend nicht in Erscheinung tritt, und die Unteren Bunten Mergel, die am Südhang als rotes Band unterhalb des obersten Weinbergwegs gut zu erkennen sind, steigt das Gelände bis zur Kieselsandsteinkuppe des Helfenbergs an. Nordöstlich des Helfenbergs fällt ein etwa 500 Meter breiter Sattel auf, der früher für einen alten Talboden gehalten wurde. Er ist jedoch an einem tektonischen Grabenbruch zwischen dem Helfenberg und dem Kieselsandsteinsporn von Wildeck entstanden (Helfenberg-Graben). Die Schichten der Unteren Bunten Mergel und des Kieselsandsteins sind verwerfungsbedingt auch nördlich von Schozach inmitten von Gipskeuperschichten erhalten. Aufgrund der siedlungsgünstigen Lage sind in Ilsfeld mittlerweile fast 20 Prozent des Gemeindegebiets überbaut. 66 Prozent werden von der Landwirtschaft genutzt, wegen der fruchtbaren Böden überwiegend als Ackerland, in feuchten Mulden und an Nordhängen als Wiesen und Streuobstwiesen und an Sonnenhängen als Rebland. Für den Wald bleiben nur 12 Prozent, die sich randlich auf die Waldstücke Durstlache im Norden und Platte, Hammelwald und Stubenwald im Süden sowie auf den Hangwald im Schozachtal bei Schozach konzentrieren. In der überwiegend intensiv genutzten Landschaft, in der viele Feldgehölze beseitigt, Hohlwege zugeschüttet und Bäche begradigt wurden, hat der Schutz der wenigen naturnahen Flächen hohe Priorität. Solche liegen am Rand der Gemarkung und sollen als Landschaftsschutzgebiete die noch intakten Landschaften vor der Zersiedelung bewahren und sie als Erholungsgebiete sichern. Dabei handelt es sich um das Muschelkalktal der Schozach zwischen Ilsfeld und Talheim und um die Umgebung des Helfenbergs. Da sich die Wasserversorgung neben Fernwasser (Bodenseewasser) auf eigene Quellfassungen und Brunnen stützt, ist ein Großteil der Gemarkung Wasserschutzgebiet mit Beschränkungen hinsichtlich der landwirtschaftlichen Nutzung, Bebauung und Ansiedlung von Gewerben. Die Wälder im Norden und Süden wurden in das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Nördliches Neckarbecken aufgenommen und sind damit Teil des europäischen Schutzgebietenetzes Natura 2000. Darüber hinaus stehen drei kleinere Feuchtgebiete als flächenhafte Naturdenkmale unter Schutz, das Quellgebiet Erlenbach mit einem bruchwaldartigen Erlenwald bei Wüstenhausen sowie die Feuchtgebiete Bustadt am Gruppenbach und Tiefenbach in Auenstein. Die sanft gewellte Landschaft, aussichtsreiche Weinbergwege und das tief eingeschnittene Muschelkalktal der Schozach laden zu erholsamen Spaziergängen und Radtouren ein. Wanderwege führen zu den Kulturdenkmalen der Ruine Helfenberg und des Altwürttembergischen Landgrabens. Auf der Trasse der stillgelegten Bahnstrecke der ehemaligen Bottwartalbahn durchs Schozachtal von Marbach nach Heilbronn wurde ein Radweg angelegt.

Das unter württembergischer Landeshoheit stehende Ilsfeld gehörte ebenso wie der ritterschaftliche Ort Schozach 1806/08 zum Oberamt Lauffen und bis 1938 zum Oberamt beziehungsweise Kreis (seit 1934) Besigheim, dessen Sitz 1810 vorübergehend in Bietigheim war. Auenstein war bis 1810 dem württembergischen Amt beziehungsweise Oberamt Beilstein, bis 1938 dem Oberamt beziehungsweise Kreis (seit 1934) Marbach zugehörig. Zum 1. April 1935 wurde Abstetterhof, bis dahin Teilgemeinde von Winzerhausen, eingemeindet. 1938 gelangten die drei Gemeinden an den Landkreis Heilbronn. Helfenberg, das sich vor allem wegen Problemen mit der Wasserversorgung zum 1. August 1945 Beilstein angeschlossen hatte, kam im Frühjahr 1947 wieder an Auenstein. Ihren heutigen Zuschnitt erhielt die Kommune im Zug der Gemeindereform. Schozach schloss sich zum 1. Juli 1971, Auenstein zum 1. Januar 1974 Ilsfeld an, das seither Sitz und größte Gemeinde im Gemeindeverwaltungsverband Schozach-Bottwartal ist. Der Regionalplan weist es zusammen mit Beilstein als Unterzentrum aus. Die Revolution von 1848 wirkte sich hauptsächlich in Schozach aus, wo die Bürger seit 1829 zunehmend gegen die Grundherrschaft Sturmfeder aufbegehrten und Botengänge oder die unentgeltliche Weinlese verweigerten. 1848 entstanden Unruhen wegen der Forderung des Schultheißenamts zur Herausgabe der sogenannten Amtsgüter. Schließlich unterlag die Gemeinde 1851 im Rechtsstreit gegen die Sturmfeder; Drohungen, die freiherrlichen Gebäude anzuzünden, wurden allerdings nicht wahrgemacht. Der in Ilsfeld geborene Ernst Trumpp gründete einen demokratischen Verein und hielt in seinem Heimatdorf und Nachbarorten freiheitliche Reden; 1850 saß er auf dem Hohenasperg ein. Aus den Arbeitern, die vor allem in Heilbronner und Sontheimer Industriebetrieben, in den Steinbrüchen und im Lauffener Zementwerk beschäftigt waren und seit 1910/11 in zwei Arbeitersportvereinen organisiert waren, rekrutierte sich die Wählerschaft der SPD, die seit den 1890er Jahren zunehmend erstarkte (1912 Ilsfeld 27,5 Prozent, Schozach 21,7 Prozent, Auenstein 17,2 Prozent). Das Gros allerdings stimmte für die nationalliberale Deutsche Partei, die Deutsche Reichspartei und die demokratische Volkspartei; letztere spielte besonders in Ilsfeld und Schozach eine Rolle. Seit der Jahrhundertwende wurde der konservative Bauernbund (später WBWB) zur stärksten Kraft, in Auenstein, das mit Ergebnissen zwischen 73,6 und 100 Prozent bei den Reichstagswahlen von 1884 bis 1907 lange Zeit eine Bastion der Deutschen Partei war, allerdings erst seit der Reichstagswahl 1912. Die politischen Verhältnisse trieben seit der Reichstagswahl im Juli 1932 zunehmend der NSDAP Wähler zu (Ilsfeld 43,5 Prozent, Auenstein 58,4 Prozent, Schozach 38 Prozent). Während in Auenstein die NSDAP von da an stets mit absoluter Mehrheit vorn lag und im März 1933 auf 65,1 Prozent kam, konnten in Ilsfeld (NSDAP 45,9 Prozent) SPD und KPD, in Schozach (NSDAP 30,6 Prozent) Bauernbund und SPD ihre Anteile einigermaßen behaupten. Nach der »Machtergreifung« blieben die Ortsvorsteher im Amt. Die Gemeinderäte mussten entsprechend den Stimmenverhältnissen der Reichstagswahl vom 5. März 1933 neu gebildet werden. Infolgedessen wurde der Ilsfelder Gemeinderat nach dem Wahlvorschlag der NSDAP komplett umgebildet. In Schozach, wo NSDAP, SPD und Bauernbund Wahlvorschläge eingereicht hatten, erging ein – unwirksamer – Einspruch gegen die Wahl. Mehrere Gemeinderäte legten im Lauf des Jahres 1933 ihre Mandate nieder; die danach von der Kreisleitung Berufenen waren Parteimitglieder oder zumindest parteikonform. Im April 1933 wurden der Arbeiter-Radfahrer-Verein, die Turngemeinde und die Arbeiter-Samariter-Kolonne in Ilsfeld aufgelöst, die von der Turngemeinde 1924 erbaute Turnhalle an die Gemeinde verkauft. Drei Ilsfelder sollen 1933 kurzzeitig in »Schutzhaft« ins Lager Heuberg gekommen, sieben Personen sollen Zwangssterilisierungen zum Opfer gefallen sein, drei Personen der sogenannten Euthanasie. Juden wurde der Besuch der örtlichen Viehmärkte untersagt. Der Ausbruch des Kriegs machte sich zunächst durch die Zuteilung von Kriegsgefangenen, Fremdarbeitern und Evakuierten bemerkbar. Seit 1941 war die Gemeinde auch von Luftangriffen betroffen, die aber zunächst nur Flurschäden anrichteten. Seit dem 14. April 1945 rückten amerikanische Truppen von Flein kommend ein. Die Autobahn- und Schozachbrücken waren gesprengt worden. Schozach und Helfenberg, wo sich deutscher Widerstand formiert hatte, wurden am 16. beziehungsweise 18. April besetzt; Ilsfeld, Auenstein und Abstetterhof am 20. April. Durch unmittelbare Kriegseinwirkung fanden insgesamt mehr als zwanzig Zivilpersonen und mindestens neun Soldaten den Tod. Große Sachschäden erlitten vor allem das Schozacher Rathaus sowie das Schloss Helfenberg der Freiherren von Gaisberg samt seinen Wirtschaftsgebäuden, die nach Artilleriebeschuss und Fliegerangriffen völlig niederbrannten. Ein polnischer Fremdarbeiter, der auf deutsche Soldaten geschossen haben soll, wurde in den letzten Kriegstagen in Auenstein erschossen. Die ersten Nachkriegsjahre waren von häufigen Bürgermeisterwechseln gekennzeichnet. In Ilsfeld folgte nach dem Tod des kommissarischen Bürgermeisters Walter Schwörer (Oktober 1945 bis Januar 1946) Karl Frank, der sein Amt im Mai 1946 antrat und wegen Schwierigkeiten mit dem Gemeinderat bereits zum 30. September wieder niederlegte. Bis Eugen Härle 1948 zum Ortsvorsteher gewählt wurde, versah Gottlob Frank das Amt stellvertretend. In Schozach wurde die seit 1939 bestehende gemeinschaftliche Verwaltung mit Ilsfeld beibehalten. 1948 erhielt die Gemeinde mit Robert Schütz einen eigenen Ortsvorsteher; nach dessen Ausscheiden im April 1954 wurde der Ort wieder zusammen mit Ilsfeld verwaltet. Auenstein wählte im Mai 1945 den Landwirt und Schmied Karl Pfeiffer zum Bürgermeister; dieser blieb bis Ende September 1947 im Amt. Ihm folgte vom Frühjahr 1948 bis 1958 Friedrich Siegele, der bereits von 1919 bis 1941 die Verwaltung geleitet hatte. Bei den ersten demokratischen Gemeinderatswahlen am 27. Januar 1946 fielen in Schozach alle Sitze an Parteilose. In Ilsfeld und Auenstein, wo ebenfalls überwiegend Parteilose gewählt wurden, konnte die SPD 18,4 beziehungsweise 37,5 Prozent gewinnen, in Ilsfeld zudem die KPD 6,4 Prozent. Einer der zwölf gewählten Ilsfelder Gemeinderäte wurde von der amerikanischen Militärregierung nicht bestätigt. Auf Bundes- und Landesebene hatten seit den Wahlen zur Verfassunggebenden Landesversammlung von Württemberg-Baden 1946 die Liberalen den ersten Platz. Doch mit der Bundestagswahl 1969 beziehungsweise der Landtagswahl 1972 etablierte sich ein neues Kräfteverhältnis; fortan war die CDU stärkste Kraft und erzielte mehrmals die absolute Mehrheit. Die SPD, die zunächst an ihre Vorkriegserfolge anknüpfen konnte, war bei den Landtagswahlen 1964 und 1968 zwar noch knapp in Führung, wurde danach aber auf den zweiten Platz verwiesen. Drittstärkste Kraft wurde die FDP, die seit 1976 unter die Zehn-Prozent-Marke fiel. Konkurrenz erwuchs ihr alsbald vor allem in den Grünen, die sie erst 2009 wieder überrunden konnte, temporär auch in den Republikanern, die von einem allgemeinen Protestklima profitierten. Nach der Kommunalwahl 2009 lag im Gemeinderat die Bürgerliche Wählervereinigung/CDU mit elf Sitzen vor SPD/Bürgerforum mit neun Sitzen. Der europäische Gedanke wird mit drei 2004 begründeten Gemeindepartnerschaften gepflegt, mit Ottery St. Mary in Großbritannien, mit Auenstein in der Schweiz und mit Meschen in Rumänien.

Wappen von Ilsfeld

In Silber (Weiß) unter einer schwarzen Hirschstange ein bewurzelter grüner Baum (Buche).

Beschreibung Wappen

Während die Hirschstange auf die Herrschaft Württemberg hinweist, ist für den gleichfalls seit 1468 in den Siegeln nachweisbaren Baum keine besondere Bedeutung bekannt. Die beiden Wappenfiguren erschienen von Anfang an im Schild dieses ältesten bekannten Dorfwappens aus der ursprünglichen Grafschaft Württemberg. Die Wappenfarben sind seit dem Ende des 16. Jahrhunderts nachweisbar. Nach der am 31. Dezember 1973 erfolgten Vereinigung der durch das 1971 eingegliederte Schozach vergrößerten früheren Gemeinde Ilsfeld mit Auenstein nahm die neue Gemeinde die Wappentradition ihrer gleichnamigen Vorgängerin wieder auf. Am 24. Januar 1978 wurde das Wappen und die Flagge vom Landratsamt verliehen.