Bretzfeld - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1037

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Langgestreckt am flachen Hang der breiten Brettachtalaue liegt mit einigen Fachwerkhäusern der Ort straßendorfähnlich beiderseits der Talstraße von Bitzfeld nach Adolzfurt. Neue Wohngebiete schließen sich an den Ortsrändern im Süden (»Steinich« 1955), Оsten (Ackermannsiedlung 1960) und Norden (»Brückenäcker« 1973) an. Das Gewerbegebiet »Breitwiesen« südöstlich des Ortes besteht seit 1972.
Historische Namensformen:
  • Bretesfelt 1037
  • Pretzveld 1257
Geschichte: 1037 Bretesfelt, 1257 Pretzveld, Name ungeklärt. Ort des frühmittelalterlichen Ausbaus. Begütert waren durch Erwerb von Niederadelsbesitz außer dem Stift Öhringen das Öhringer Spital, Kloster Lichtenstern, seit 1424 die Hohenlohe. Bei der Ausstattung des Stifts Öhringen blieb die Hälfte des Orts samt der Vogtei beim Weinsberger Reichsgut, kam mit diesem im 12. Jahrhundert an die Herren von Weinsberg, 1423 durch Verkauf an die Pfalz, 1504 an Württemberg. Bretzfeld gehörte zum Amt beziehungsweise Oberamt Weinsberg, seit 1926 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Ersterwähnung: 1357
Kirchengeschichte: Seit dem Mittelalter war Bretzfeld Filial von Bitzfeld. Die evangelische Kirche St. Johannes, 1357 genannt, wurde 1723 als Saal unter Verwendung gotischer Reste neu erbaut. Katholische Kirche St. Stephan 1956 erbaut; Pfarrei seit 1961.
Patrozinium: St. Johannes
Ersterwähnung: 1357

GND-ID:
  • 4130832-3
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