Scheppach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1257

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Eng zusammengedrängt am westlichen Talhang der Brettach gruppiert sich die Bebauung des Orts um eine Verzweigung an der alten Durchgangsstraße von Weinsberg nach Öhringen. Die Neubaugebiete »Röteläcker« westlich und »Besserer« südlich des Orts gehen auf die Jahre 1950 beziehungsweise 1965/75 zurück.
Historische Namensformen:
  • Schepach 1257
  • Nydern-Scheppach 1337
Geschichte: 1257 Schepach, 1337 Nydern-Scheppach, Name ungeklärt. Ort der Ausbauzeit des 9./10. Jahrhunderts. Grundbesitzer waren die von Neudeck-Maienfels, von Weiler und von Rappach als Lehensleute der Herren von Weinsberg, seit dem 14. Jahrhundert auch geistlicher Institute (Kloster Lichtenstern, Stift Öhringen, Johanniterkommende Hall, Kloster Odenheim, Klarakloster Heilbronn). Die Ortsherrschaft über den ehemaligen Reichsbesitz im Grenzgebiet zwischen den von Löwenstein und von Weinsberg ging 1407 an die von Weinsberg über, die den Ort 1423 an die Kurpfalz verpfändeten. 1504 fiel Scheppach an Württemberg, gehörte zum Oberamt Weinsberg bis 1926, dann zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Kirchengeschichte: Ursprünglich war Scheppach Filial von Waldbach. Evangelische seit 1950 zu Adolzfurt. Katholiken zu Bretzfeld.

GND-ID:
  • 7581923-5
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