Schwabbach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1037

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
An der Vereinigung der beiden Quellarme des gleichnamigen Bachs nimmt der Ort die Talaue ein und den nördlichen Hang mit dem alten Siedlungskern. Die Landesstraße (1036) von Heilbronn nach Öhringen scheidet das ehemalige Haufendorf in einen nordwestlichen und in einen dichter bebauten südöstlichen Teil. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg ist der Ort im Westen (»Kirschäcker« 1965/70) und Süden (»Kelteräcker« 1960/65, »Galgenberg« 1975) gewachsen.
Historische Namensformen:
  • Suabbach 1037
Geschichte: 1037 Suabbach, wohl von Personenname. Ausbauort des 9./10. Jahrhunderts. Schon im 13. Jahrhundert war der Grundbesitz, vorwiegend geistlicher Institute, neben dem Stift Öhringen, Kloster Lichtenstern, Klarakloster und die Deutschordens-Kommende Heilbronn, seit 1328 daneben die Hohenlohe, stark zersplittert. Ortsherren waren die Herren von Weinsberg, die Schwabbach 1422/23 an die Kurpfalz verpfändeten, 1446 an sie verkauften. 1504 fiel Schwabbach mit Weinsberg an Württemberg, gehörte zum Oberamt Weinsberg, seit 1926 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Ersterwähnung: 1367
Kirchengeschichte: Schwabbach war ursprünglich Filial von Waldbach. Das Patronat der Kapelle St. Sebastian kam 1367 von den von Maienfels an Kloster Lichtenstern. 1481 wurde Schwabbach selbständige Pfarrei mit Filial Siebeneich. Die Pfarrkirche mit romanischen Fundamenten wurde 1481, 1655 und 1804 vergrößert, der Turm 1850 aufgestockt. 1955 umfassende Renovierung. Katholiken zu Bretzfeld.
Patrozinium: St. Sebastian
Ersterwähnung: 1367

GND-ID:
  • 4531389-1
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