Siebeneich - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1335

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Zu beiden Seiten des Schwabbachs zieht sich das Dorf am Fuß eines Keuperhöhenzugs von Weinbergen gesäumt entlang. Die von Schwabbach kommende Straße erreicht zunächst den haufendorfartigen Ortsteil am südlichen Hang und führt über den Bach in den gegenüberliegenden nördlichen Bereich des Dorfes. Hier reihen sich die Häuser vor allem an der ostwestlich am Hang verlaufenden Straße auf.
Geschichte: 1335, wohl alter Flurname. Wahrscheinlich Rodesiedlung des Hochmittelalters von Schwabbach aus. Große Teile des in der Hand des niederen Adels der Gegend zersplitterten Grundbesitzes wurden seit dem 14. Jahrhundert vom Stift Ohringen erworben. Siebeneich gehörte bis 1450 zur Herrschaft Weinsberg, wurde mit dieser 1450 an die Pfalz verkauft und fiel 1504 an Württemberg, zählte zum Oberamt Weinsberg, bis 1835 als Teil von Schwabbach, seit 1926 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Kirchengeschichte: Mit Schwabbach bildete Siebeneich eine Kaplanei der Pfarrei Waldbach unter dem Patronat von Kloster Lichtenstern. Seit 1481 zur Pfarrei Schwabbach. Gottesdienst fand nur gelegentlich in der 1839 abgebrochenen Kapelle St. Urban statt. Evangelische zu Schwabbach, Katholiken zu Bretzfeld.
Patrozinium: St. Urban

GND-ID:
  • 7834235-1
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