Oberrot 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.oberrot.de
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Einwohner: 3609
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 95.0
Max. Höhe ü. NN (m): 534.49
Min. Höhe ü. NN (m): 346.57
PLZ: 74420

Das 37,92 qkm große Gemeindegebiet von Oberrot im äußersten Südwesten des Landkreises Schwäbisch Hall gehört den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen mit ihren Sandsteinschichten und randlichen Keuperhöhen an. Die höchste Erhebung stellt der etwa 534 m NN hohe Flinsberg nordwestlich Ebersberg dar. Das Höhenminimum befindet sich mit ungefähr 347 m NN dort, wo die von Nordwest nach Südost fließende Rot unterhalb Hausen auf benachbartes Gemeindegebiet übertritt. Oberrot gehört zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Mit der Mediatisierung der Grafschaft Limpurg 1805/06 fiel Oberrot vollständig an Württemberg, das im Ort bereits 1552 und 1790 teilweise Fuß fassen konnte. Das benachbarte Hausen an der Rot hatte Württemberg schon 1802/03 anlässlich der Säkularisation des Stifts Comburg an sich gezogen. Oberrot gehörte seit 1806, Hausen seit 1808 zum Oberamt Gaildorf, beide waren seit 1938 Bestandteil des Landkreises Backnang. Nach der Eingemeindung Hausens durch Oberrot am 1. Januar 1970 kam die neue Gemeinde mit Jahresbeginn 1973 zum Landkreis Schwäbisch Hall. Zu den Sehenswürdigkeiten Oberrots zählt die evangelische Pfarrkirche St. Bonifatius im Hauptort, die 1887/88 unter Verwendung von Turmchor und Mauerteilen des Vorgängerbaus nach Plänen des Architekten Heinrich Dolmetsch im Stil des Historismus neu erbaut und 1992-94 umfassend restauriert wurde. Bemerkenswert sind das reich verzierte Holzwerk des Innenraums und die Gemälde von A. Stechert auf der Holzvertäfelung im Chorraum.

Die Gemeinde Oberrot liegt randlich am südöstlichen Mainhardter Wald im äußersten Südwesten des Landkreises. Sie grenzt an den Rems-Murr-Kreis, ansonsten an kreiseigene Gemeinden. Die von Einzelhöfen, Weilern und Dörfern geprägte Gemeinde wird über Kreisstraßen ans überregionale Wegenetz angeschlossen. Die parallel zum Rottal verlaufende L 1050 und die L 1054, welche den Raum gegen das 12,3 Kilometer entfernte Schwäbisch Hall im Nordosten öffnet, stellen die wichtigsten Verbindungen her. Das Gemeindegebiet liegt in den Schwäbisch-Fränkischen Keuperwaldbergen (340–535 Meter über Normalnull). Der Waldanteil beträgt über 51 Prozent. Auf den Waldreichtum gründete die ehemals breit gefächerte Glas- und Holzwirtschaft. Der Wald liefert noch immer den Rohstoff für eine der größten Sägereien und holzbearbeitenden Firmen Europas, die im Hauptort Oberrot ihren Sitz hat. An die Stelle der einst blühenden Glasbläserei traten andere Handwerke und Gewerbe, in jüngerer Zeit insbesondere der Fremden- und Naherholungsverkehr. Er nutzt die Angebote des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald, dem die Gemeinde angehört. Raumprägend sind zwei Nordwest-Südost gerichtete Bergrücken, die aus Stuben- und Kieselsandsteinen bestehen. In diese Sandsteinhochflächen haben sich drei in verschiedene Richtungen entwässernde Flusssysteme eingetieft, nämlich das nach Südost ziehende Rotsystem, das nach Nord-/ Südost gewandte Dendelbach-/ Biberssystem und das Südost-/Westsüdwest gerichtete Fornsbach-Murrsystem. Die Wasserscheide von Rot und Murr verläuft auf den Kieselsandsteinhochflächen um Glashofen, während jene von Rot und Bibers im Nordosten um Frankenberg auf der Stubensandsteinhochfläche verläuft. Die Murr entwässert westwärts über den Neckar zum Rhein, die Rot indes macht einen Umweg und fließt zunächst in danubischer Richtung entgegen dem Kochergefälle, um dann bei Unterrot in einem scharfen Winkel doch in den Kocher zu münden. Ähnlich verhält es sich im Nordosten um Frankenberg, wo der Dendelbach zunächst nach Nordosten fließt, um sich schließlich nach Südosten der Bibers zuzuwenden, welche bei Westheim in den Kocher mündet. Das heutige Abflusssystem ist Ergebnis des Rheintalgrabeneinbruchs (vor etwa 40 Millionen Jahren). Davor besaßen alle Flüsse eine Süd- bis Südost gerichtete Entwässerung (Urdonau). Infolge des Grabeneinbruchs entstand das rhenanische System, wodurch es zur Flussumkehr und zur rückschreitenden Erosion über den Neckar kam. Beweise dafür sind Sedimentreste in den Lehmen um Ebersberg-Ziegelhütte und die Hochterrassenschotter um Hausen. Die Gesteine und Schichten der Trias, vor allem des Mittleren Keupers (Gipskeuper, Schilfsandstein, Untere Bunte Mergel, Kieselsandstein, Obere Bunte Mergel, Stubensandstein, Knollenmergel) und Oberen Keupers sowie des Schwarzen Jura (Lias) sind für die Landschaftsgeschichte von großer Bedeutung. Aber auch das Quartär mit pleistozänen und holozänen Talfüllungen und Formen ist gegenwärtig. Bezeichnend ist das Nebeneinander verschiedener Schichten auf gleicher Höhe: Sowohl die Stuben- wie die Kieselsandsteinschichten erreichen bedingt durch die quer durch ganz Süddeutschland streichende Neckar-Jagst-Furche etwa 496 Meter über Normalnull. In ihr liegen mit dem Flinsberg (535 Meter über Normalnull) und Sulbühl (530 Meter über Normalnull) die höchsten Erhebungen, die durch Reliefumkehr erhalten blieben. Als Beweis dafür dient der harte, verwitterungsresistente Feuerstein, der sich in flachen Mulden ablagerte und dadurch die unterlagernden weicheren Formationen vor dem Abtrag schützte. Die Talaue spiegelt die menschliche Inwertsetzung des Raums wider, ist sie doch von Bodenabträgen infolge der mittelalterlichen Rodung und Wirtschaftstätigkeit (Glasproduktion) überdeckt. Vor allem tonige Bodenbestandteile führen zur Vernässung der Talsohle, weshalb hier die Grünlandwirtschaft vorherrscht. Die von Seitenbächen aufgeschütteten Schwemmkegel (Stiersbachtal) sind für Flusslaufverlegungen verantwortlich. An die Aue schließt beiderseits der Rot der Gipskeuper (360–440 Meter über Normalnull) an. Er stellt eine flachwellige, teils durch zeitweise fließende Gewässer zerschnittene Ausspülungs- und Auslaugungslandschaft dar. Er begleitet die Rotseitenbäche, wobei sich im Verengungsbereich nördlich von Obermühle die Lage ändert: Dort schneidet die Rot mit ihren Zuflüssen in einem engen Nebeneinander fast alle Triasschichten bis zum Kieselsandstein in steilen Kerbtälern an. Die dem Gipskeuper zugehörige Grundgipsschicht wird in 385 Metern über Normalnull von einer geringmächtigen, mit Muscheln angereicherten Bleiglanzbank durchzogen, die im Gelände teilweise als Knick wahrnehmbar ist. Die markante, bis 1,5 Meter mächtige, geländekantenbildende Engelhofer Platte und die Estherienschicht des Gipskeupers bilden die leicht ansteigende Hangschuttzone hin zum Schilfsandstein mit zum Teil guten Böden für Acker-, Obst- und früher Weinbau. Zudem gibt es im Gipskeuper begrenzte Areale, die von eiszeitlich angewehtem Löss (bei Eitelwäldle) und Hochterrassenflussschottern (um Hausen) sowie holozänen Abschlämmmassen und Fließerden (um Hausen) überdeckt werden. In schmalen Bändern folgen der Schilfsandstein und die Unteren Bunten Mergel, die den oft bewaldeten Steilanstieg zum Kieselsandstein bilden. Sie sind vielfach durch Hangrutschungen im Bereich der Quellhorizonte verdeckt. Nach Überwinden des Steilanstiegs breitet sich der widerständige hauptstufen- und in seinen Rändern spornbildende Kieselsandstein (zum Beispiel bei Glashofen, Neuhausen, Marhördt, Nest, Loh) aus. Beachtenswert sind hier großflächig vorkommende, eiszeitliche Verwitterungsdecken aus Lockersanden um Nest. Auch holozäne Abschlämmmassen und Fließerden (zum Beispiel bei Loh) finden sich in größerem Umfang. Die Oberen Bunten Mergel (Falkenhölzle, Stiershof, um Ebersberg) stellen den kaum wahrnehmbaren Anstieg zum Stubensandstein dar. Sie bilden westlich von Forsthaus (501,2 Meter über Normalnull) einen Zeugenberg. Diese Schicht neigt zwar zum Vernässen und damit zum Vergrasen, dennoch gibt es Ackerbau. Der flächenbildende Stubensandstein (zum Beispiel bei Frankenberg, Hohenhardtsweiler, Marbächle, Ebersberg, Wolfenbrück) ist in der Neckar-Jagst-Furche bis 100 Meter mächtig. Bedeutsam sind die ihm aufgelagerten dolomitischen Tonsteine (Seehölzle) und der Feuersteingrobschutt (Frankenbergle, Flinsberg), die vermutlich aus Resten des ihn überlagernden Knollenmergels stammen. Hinzu kommen holozäne Abschlämmmassen und Fließerden zwischen Hohenhardtsweiler und Frankenberg. Hingewiesen sei noch auf den Raum Dexelhof-Konhalden, wo dicht beieinander Knollenmergel, Oberkeuper und Lias alpha anstehen. Westlich von Dexelhof blieb ein Rest des Lias in der Höhe von 523,7 Metern über Normalnull erhalten. Die Höhenrücken des westlichen Mainhardter Walds schirmen die ozeanischen Luftmassen von der Gemeinde ab, so dass das Klima kontinentalere Züge annimmt (Jahresmitteltemperatur um 7,6 Grad Celsius, mittlere Niederschlagsmenge bei Oberrot/Hausen um 800, auf den Höhen bis 1000 Millimeter, Niederschlagsmaxima im Juli und Dezember). Als natürliche Ressourcen nutzten die Menschen in der Vergangenheit neben dem Holz auch die Verwitterungslehme des Keupers, den Lösslehm, den Quarzsand des Stubensandsteins und ganz besonders die Wasserkraft der wasserreichen Rot, worauf zahlreiche Örtlichkeitsnamen wie Ziegelhütte, Glashofen, Gläserwald, Flinsberg, Hammerschmiede, Sägemühle oder Neumühle aufmerksam machen.

Mit der Mediatisierung der Grafschaft Limpurg 1805/06 fiel Oberrot an das Königreich Württemberg. Hausen war bereits mit der Säkularisation des Stifts Comburg 1802/03 an Württemberg gekommen. Während Hausen zunächst dem Oberamt Vellberg und erst 1808 dem Oberamt Gaildorf zugeteilt wurde, war Oberrot diesem bereits 1806 eingegliedert worden. Der Oberroter Wohnplatz Hohenhardtsweiler bildete mit weiteren Weilern (Frankenberg, Kornberg, Obermühle, Stiershof und der Hammerschmiede-Sägmühle) bis etwa 1825 eine selbstständige Gemeinde. 1938 kamen beide (Alt-)Gemeinden nach der Auflösung des Oberamts (ab 1934 Landkreises) Gaildorf zum Landkreis Backnang. Seit dessen Aufhebung in der Kreisreform 1973 gehört die Gemeinde zum deutlich erweiterten Landkreis Schwäbisch Hall. Bereits im Dezember 1969 hatten die Gemeinderäte von Oberrot und Hausen für den Zusammenschluss ihrer Gemeinden zum Jahresbeginn 1970 gestimmt. Dies war der erste Zusammenschluss von zwei Gemeinden im (Alt-)Kreis Backnang. Ebenfalls 1970 wurde der Wohnplatz Erlenhof von Hausen nach Fichtenberg umgegliedert. Als Rathaus der Gesamtgemeinde dient seit 1981 das 1911 erbaute Schulhaus in der Ortsmitte von Oberrot. Hausens altes Rathaus wurde 1978 abgebrochen. Seit 1991 unterhält Oberrot eine offizielle Partnerschaft zu der Schweizer Gemeinde Zweisimmen im Kanton Bern, zu der bereits seit 1980 Kontakte bestanden. Während der Revolutionswirren von 1848 ließ die Stuttgarter Regierung im Mai zur Wiederherstellung der Disziplin im Oberamt Truppen in Oberrot und Hausen einquartieren. Zuvor hatten Bewohner Oberrots wegen ihrer als ungerecht empfundenen Feudal- und Grundlasten dem Rentamtmann gedroht und ihm die Fensterscheiben eingeworfen. Das überwiegend katholische Dorf Hausen an der Rot stimmte bei den Reichstagswahlen seit 1874 kontinuierlich mit absoluter Mehrheit für den Zentrumskandidaten, 1884 sogar mit 100 Prozent. Im evangelisch geprägten Oberrot wurde recht unterschiedlich gewählt. Hier erfreute sich Moritz Mohl zwischen 1871 und 1878 mit Mehrheiten zwischen 82,3 und 98,9 Prozent allergrößter Beliebtheit. Mohl war im September 1871 als Nachfolger des im März gewählten und im Juli ausgeschiedenen Kreisgerichtsrats Julius von Streich in den Reichstag eingerückt. 1884 wählte das ›patriotische‹ Oberrot aus Protest gegen den bis dahin parteilosen, aber nunmehr dem Zentrum angehörenden Heinrich Graf Adelmann von Adelmannsfelden den Reichskanzler (99 Prozent), 1887 den Feldmarschall Graf von Moltke (99,2 Prozent) und bei späteren Wahlen mehrheitlich nationalliberale Kandidaten (1898 und 1912) oder auch Parteilose (1893 und 1907). 1903 entschied man sich für den erfolglosen Vertreter des Bunds der Landwirte (62,5 Prozent). Bei den Wahlen zu den verfassunggebenden Körperschaften von Land und Reich in der Weimarer Republik konnte am 12. Januar 1919 im heutigen Gemeindegebiet die DDP (28,9 Prozent) vor dem Württembergischen Bauernbund beziehungsweise am 19. Januar die konservative Württembergische Bürgerpartei (32,3 Prozent) vor der DDP (27,1 Prozent) aufgrund des größeren Wahlberechtigtenanteils von Oberrot gewinnen. In Hausen allerdings errang das Zentrum absolute Mehrheiten (54 Prozent/56 Prozent) und verwies die DDP (20,2 Prozent/16,6 Prozent) auf Platz zwei. Aus den letzten freien Landtagswahlen am 24. April 1932 ging bereits die NSDAP (45,2 Prozent) vor dem Bauern- und Weingärtnerbund (27,9 Prozent) als stärkste Partei hervor, wobei in Hausen auf das Zentrum 61,3 Prozent und auf die NSDAP nur 12,7 Prozent entfielen. SPD und DDP erhielten zusammen lediglich 21 Stimmen. Nach dem Pfarrbericht von 1932 hatte im Hauptort der Nationalsozialismus bereits ›starken Eingang … bei allen Schichten gefunden‹. Vor dem Hintergrund ›anhaltender Trostlosigkeit‹ – Arbeitslosigkeit, Verfall der Vieh- und Holzpreise, Verschuldung – vollzog sich der Zusammenbruch der demokratischen Ordnung. Als eine der ersten Gemeinden Württembergs verlieh Oberrot bereits im März 1933 die Ehrenbürgerschaft an Hitler und den nationalsozialistischen württembergischen Staatspräsidenten Murr. Die NSDAP, durch eine gemeinsame Ortsgruppe für beide Altgemeinden präsent, bestimmte bis Kriegsende das örtliche Geschehen in beiden Dörfern. In Oberrot wurde zum 15. Februar 1934 die evangelische Jugend der HJ beziehungsweise dem BDM eingegliedert und Anfang Juli 1938 in Schule und Kindergarten ein Lager des Frauenarbeitsdienstes eingerichtet. Seit 1940 wurden französische und polnische Kriegsgefangene, später polnische Zwangsarbeiterinnen in der Landwirtschaft eingesetzt. Seit Anfang 1943 fanden die ersten Evakuierten hier Aufnahme. Mit dem Einmarsch der Amerikaner in beide Altgemeinden am 18. April 1945 war der Zweite Weltkrieg beendet. Die beiden Dörfer hatten 138 Gefallene und Vermisste zu beklagen. In den Kämpfen am 17./18. April 1945 kamen zwei Einwohner und elf deutsche Soldaten ums Leben. Bereits 1946 wurden die Grundlagen für den demokratischen Neubeginn gelegt, nachdem sich mit Zustimmung der Besatzungsmächte demokratische Parteigliederungen gebildet hatten. In einer Volksabstimmung (24.11.1946) stimmten die Wähler in Oberrot (95,1 Prozent) und in Hausen an der Rot (94,4 Prozent) mit überwältigender Mehrheit dem Entwurf der neuen Landesverfassung zu. Bei den Wahlen zum Landtag von Baden-Württemberg wie auch bei den Bundestagswahlen lösten sich in Oberrot drei Parteien in der Wählergunst ab: Bei den Landtagswahlen 1952 und 1956 gewann die FDP/DVP, 1960 und 1992 die SPD, ansonsten die CDU, von 1972–80 sogar mit absoluter Mehrheit. 2001 ausgenommen, war ansonsten die SPD zweite und die FDP/DVP dritte Kraft. Lediglich 1968 und 1992 mussten die Liberalen die dritte Position an Parteien vom rechten Rand abtreten, zuerst an die NPD, dann an die Republikaner. Bei Bundestagswahlen lag mit Ausnahme von 1949 (FDP/DVP) und 1998 (SPD) stets die Union vorne. Seit 1961 hat sich die SPD als zweite Kraft vor den Liberalen, die ansonsten ihre dritte Position mit Ausnahme von 1969 (NPD) und 1998 (Republikaner) behaupten konnten, bestätigt. Bei den Europawahlen konnten sich die GRÜNEN als dritte Kraft hinter SPD und CDU, die bei allen sechs Wahlen siegte, etablieren, außer 1979, als die Liberalen diese Position einnahmen.

Wappen von Oberrot

In gespaltenem Schild vorne viermal von Rot und Silber (Weiß) geteilt, hinten in Blau ein goldener (gelber) Löwenkopf mit goldenem (gelbem) Sparren im Maul.

Beschreibung Wappen

Die Gemeinde hatte seit 1930 ein Wappen geführt, das den in einem Siegel von 1452 überlieferten, in den Farben frei ergänzten Schild des Fritz von Röt zeigte. Nach der am 1. Januar 1970 erfolgten Eingliederung von Hausen an der Rot, das zuvor ein „redendes" Siegelbild verwendet hatte, setzte die Gemeinde das Ortsadelswappen in die vordere Hälfte eines gespaltenen Schildes, während das Wappen des Klosters beziehungsweise Stiftes Comburg, das nach 1248 neben den Herren von Rot als Mitbesitzer von Hausen an der Rot auftrat, in die hintere Schildhälfte aufgenommen wurde. Am 14. Oktober 1971 hat das Innenministerium dieses Wappen samt der Flagge verliehen.

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