Roßwälden - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1112

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Eingebettet in eine Quellmulde der Schlierbacher Liasplatte. Neue Wohnsiedlungen in den Gewannen »Mahd-Brühl« im Norden und »Auchtert«, »Roßrain« im Süden gehen auf die Jahre 1969 bzw. 1955 zurück.
Historische Namensformen:
  • Weldin 1112
  • Weldu 1275
  • Weldiu 1295
  • Guetenwälden 1392
  • Wälden Rossrain 1435
Geschichte: 1112 Weldin, 1275 Weldu, 1295 Weldiu, 1392 Guetenwälden, 1435 Wälden Rossrain (wälde = alte Mehrzahl zu Wald), wohl in der jüngeren Ausbauzeit des 9.-11. Jahrhunderts entstanden. Abgegangen eine Burg auf dem Bühl, genannt Burgstall, wo noch im 16. Jahrhundert eine Kapelle St. Maria bestand. Kloster St. Peter erhielt 1112 von dem Edelfreien Berthold von Hökenberg Besitz. Der Ort kam durch Schenkungen und Verkäufe der Herzöge von Teck, ihrer Verwandten und Ministerialen seit dem 13. Jahrhundert an Kloster Kirchheim, dem er samt Vogtei 1435 gehörte. Die hohe Obrigkeit ging 1381 von Teck an Württemberg über, das durch die Reformation auch den unmittelbaren Besitz erlangte. Roßwälden zählte bis 1938 zum Amt bzw. Oberamt Kirchheim.

Name: Burg Roßwälden (Burgstall).
Datum der Ersterwähnung: 1100 [12. Jahrhundert]

Ersterwähnung: 1275
Kirchengeschichte: Die Kirche St. Benedikt (so im 16. Jahrhundert) wird erstmals 1275 erwähnt. Ihr Kirchensatz gehörte 1294 Heinrich dem Amann von Bissingen; er kam 1337 von Konrad Malse an Kloster Adelberg und durch die Reformation an Württemberg. Evangelische Pfarrkirche aus der 1. Hälfte 16. Jahrundert, dreiseitig geschlossener Saal; 1726 umgebaut. Taufstein 14./15. Jahrhundert. Katholisch zu Ebersbach.
Patrozinium: St. Benedikt
Ersterwähnung: 1500 [16. Jahrhundert]

GND-ID:
  • 4394681-1
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