Affalterbach 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.affalterbach.de
service-bw: Informationen zu wichtigen Adressen, Nummern und Öffnungszeiten in Affalterbach
Einwohner: 4439
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 437.0
Max. Höhe ü. NN (m): 299.76
Min. Höhe ü. NN (m): 246.92
PLZ: 71364, 71563

Die Gemeinde Affalterbach liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Ludwigsburg zum Rems-Murr-Kreis. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Lemberg über die mit Löß bedeckte Hochfläche der Backnanger Bucht südlich des Murrtals bis zum Buchenbach, dessen gewundenes Tal das Gemarkungsgebiet im Osten bis zur Einmündung in die Murr begrenzt. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Neckarbeckens. Der höchste Punkt liegt auf 299,76 m, der tiefste Punkt auf 246,92 m. Das Gemeindegebiet hat Anteil am 118,4 ha großen Naturschutzgebiet Buchenbachtal. Affalterbach, wohl eine Siedlung des frühen Landesausbaus, gehörte vermutlich zur Herrschaft Wolfsöden und kam mit dieser 1322 an Württemberg. Gegen Ende des 30jährigen Kriegs war der an der wichtigen Land- und Heerstraße Heilbronn-Ulm gelegene Ort zeitweilig unbewohnt. Die Gemeinde gehörte seit dem 14. Jahrhundert bis 1938 zum Oberamt Marbach und kam dann zum Landkreis Backnang. Seit der Auflösung dieses Landkreises 1973 gehört sie zum Landkreis Ludwigsburg. Gemeinsam mit der Stadt Marbach am Neckar und den Gemeinden Benningen und Erdmannshausen bildet der Ort den Gemeindeverwaltungsverband Marbach am Neckar. Affalterbach hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden am südwestlichen und südöstlichen Ortsrand zwei größere Neubaugebiete, die Ende der 1970er Jahre durch ein weiteres Baugebiet am südöstlichen Ortsrand erweitert wurden. Hier haben sich seitdem großflächig Gewerbebetriebe angesiedelt. Seit dem Ende der 1990er Jahre wurden hier weitere Bauflächen in westlicher und südlicher Richtung angeschlossen. Auch im Norden und Osten des alten Ortes entstanden in dieser Zeit kleinere Baugebiete. Insgesamt hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Siedlungsfläche der Gemeinde ungefähr verdoppelt. Affalterbach ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien innerhalb des VRS (Verband Region Stuttgart), die auch den Anschluss an die S-Bahn Stuttgart herstellen.

Über den Lemberg mit seiner Schilfsandsteindecke hinweg zieht die Grenze im Südwesten der Gemarkung, die sich auf der lössgepolsterten Hochfläche der Backnanger Bucht südlich des Murrtals zum Buchenbach hin ausbreitet. Sein gewundenes Muschelkalktal begrenzt das Gemarkungsgebiet im Osten bis zur Einmündung in die Murr.

Wappen von Affalterbach

In Silber (Weiß) über blauem Wellenschildfuß ein natürlicher Apfelbaum mit grünem Laub und roten Äpfeln.

Beschreibung Wappen

Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist ein Kelch als Stempelbild in den Schultheißenamtssiegeln nachgewiesen. Dieses Symbol wird auf den örtlichen Weinbau bezogen. Als sich die Gemeinde im Jahre 1936 um ein reguläres Wappen bemühte, schlug die Archivdirektion Stuttgart die jetzigen „redenden" Figuren vor. Der erste Bestandteil des Gemeindenamens „Affalter" ist nämlich ein altes Wort für „Apfelbaum". Die Verleihung des Wappens und der Flagge durch das Innenministerium erfolgte am 24. Mai 1965.