Schwachsinn/Angeborener Schwachsinn

Schwachsinn und angeborener Schwachsinn waren bereits vor der NS-Zeit unscharfe Begriffe für vermeintliche geistige Einschränkungen. In der NS-Zeit wurden sie zunehmend stigmatisierend für Verhaltensweisen verwendet, die von gesellschaftlichen Normen abwichen oder in der NS-Ideologie als verachtenswert angesehen wurden, wie Arbeitslosigkeit oder sexuelle Selbstbestimmung von Frauen, und dienten als Grundlage für Ausgrenzung und Zwangsmaßnahmen wie der Zwangssterilisation.

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