Weitere Dokumente

  • Aktennotizen: Handschriftliche Vermerke von Staatsanwaltschaft oder Vorsitzenden zu weiteren Ermittlungsaufträgen, Unstimmigkeiten oder Korrespondenzen. [Beispiel für eine Aktennotiz]
  • Verfügungen und Beschlüsse: Schriftliche Anweisungen in Bezug auf das weitere Verfahren.
  • Prozessvollmacht: Nachweis der rechtlichen Vertretung einer Person. [Beispiel für eine Strafprozessvollmacht]
  • Kostenabrechnungen: Abrechnungen von Sachverständigen, Offizialverteidigern oder anderen Beteiligten, meist nach Abschluss des Verfahrens, gerichtet an die Kostenstelle des Gerichts. [Beispiel für eine Kostenabrechnung]
  • Beweismittel: Etwa Ausweise, NS-kritische Zeitungen oder Tatortpläne.
  • Haftmerkzettel: Kurze Vermerke zu Beginn der Ermittlungsakte mit Angaben zu Ort, Art und Dauer der Inhaftierung. [Beispiel für einen Haftmerkzettel]
  • Geburtsurkunden [Beispiel für eine Geburtsurkunde]
  • Schreiben der Gefängnisdirektion: Die Staatsanwaltschaft überwachte den Vollzug. Änderungen der Haftumstände wurden von der Gefängnisleitung deshalb an die Staatsanwaltschaft gemeldet (z. B. Pflegebedürftigkeit, Gesundheitsverschlechterung, Tod). Auch Nichterscheinen zum Haftantritt oder Maßnahmen der Gestapo (z. B. Vorbeugehaft) wurden gemeldet. Fast immer wurden Entlassungen und weitere Vollzugsmaßnahmen dokumentiert. [Beispiel für ein Schreiben der Gefängnisdirektion]
  • Ärztliche Bescheinigung: Prüfung der Haftfähigkeit von Inhaftierten durch ärztliche Gutachten. Diese Berichte werden an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet und als Beweismittel in der Anklageschrift und im Gerichtsverfahren aufgeführt. [Beispiel für eine ärztliche Bescheinigung]
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