Höherwertig

Der Begriff höherwertig wurde im Nationalsozialismus verwendet, um Menschen nach ihrem vermeintlichen Wert für die Volksgemeinschaft einzuordnen. Grundlage waren rassistische und rassenhygienische Ideologien, die auf Vorstellungen des 19. Jahrhunderts zurückgingen. Wer nicht den nationalsozialistischen Normen entsprach – etwa Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma oder Menschen mit Behinderung – wurde abgewertet, ausgegrenzt, verfolgt und ermordet.

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