Kislau

Das Schloss Kislau diente seit der Kaiserzeit als Landesarbeitsanstalt und wurde in der NS-Zeit als Arbeitshaus weitergeführt. Im April 1933 richtete das badische Innenministerium dort ein Konzentrationslager für Regimegegner ein, das ab 1936 als „Bewahrungslager“ bezeichnet wurde. 1934 kam ein Durchgangslager für Fremdenlegionäre hinzu. Beide Lager wurden 1939 aufgelöst. Anschließend diente das Schloss bis Kriegsende als Strafgefängnis.

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