Kriegswirtschaft
Kriegswirtschaft bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der der Staat durch umfassende Eingriffe und Regelungen die Produktion und Verteilung von Gütern auf die Erfordernisse eines Krieges ausrichtet. Während des Zweiten Weltkriegs führte das NS-Regime im Rahmen der Kriegswirtschaft ein komplexes System aus Lebensmittel- und Bezugsscheinen ein, das es der Bevölkerung nur noch erlaubte, bestimmte Mengen an Lebensmitteln und Waren zu erwerben. Auch Herstellung und Verarbeitung unterlagen zunehmend strikten Vorgaben, um sicherzustellen, dass Erzeuger und Händler keine Waren für den Eigenbedarf zurückbehielten.

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