Schlachtschein

Die NS-Regierung nutzte sogenannte Schlachtscheine, um die Fleischrationierung im Rahmen der Kriegswirtschaft durchzusetzen. Sie erlaubten einzelnen Personen das Schlachten eines Tieres, dessen Gewicht zuvor amtlich festgestellt wurde. So ließ sich kontrollieren, wie viel Fleisch verkauft und wie viel zurückbehalten wurde. Zudem ließ sich auf diese Weise prüfen, ob sich der Schlachter an die ihm zugewiesene Menge gehalten hatte.

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