Oktober 1920

Clara Zetkin: eine sozialistisch-kommunistische Frauenpolitikerin

Porträt von Clara Zetkin, um 1920
Porträt von Clara Zetkin, um 1920 (Landesarchiv BW, GLAK N Geck Nr. 2436)

Einen bewegten Lebenslauf weist Clara Zetkin auf. Bereits 1878 gehörte sie der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands, der späteren SPD, an, trat aber während des 1. Weltkriegs dem Spartakusbund bei und wurde schließlich eine der führenden kommunistischen Politikerinnen der Weimarer Republik. Von 1920 bis 1933 saß die Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin für die KPD im Reichstag.

Mit der Stadt Stuttgart verband sie vornehmlich zweierlei: Sie lebte eine Zeit lang in Stuttgart Sillenbuch, wo sie seit 1892 als Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Die Gleichheit“ wirkte. Stuttgart prägte sie auch in ihrem späteren politischen Wirken. Hier lernte sie 1907 anlässlich des Internationalen Sozialistenkongresses den russischen Kommunisten Lenin kennen, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband. 1933 starb sie im Moskauer Exil.