Skulptur: Maria mit Kind 

Datierung :
  • Ende 15. Jh.  [Herstellung]
Ortsbezüge (Werk):
  • Ulm [Herstellungsort]
  • Ort fraglich [Herstellungsort]
Objekttyp: Mariendarstellung
Weitere Angaben zum Werk: Tiefe: 32 cm (Gesamt ), Breite: 46 cm (Gesamt ), Höhe: 147 cm (Gesamt ), Tiefe: 32 cm (Figur), Breite: 46 cm (Figur), Höhe: 139 cm (Figur) [Maße]
Kurzbeschreibung: Maria hat das linke Bein auf den mit einem Gesicht versehenen Halbmond gesetzt und trägt über der rechten Hüfte den nackten Knaben. Das Kind blickt mit schiefgelegtem Köpfchen lächelnd nach oben, die Mutter dagegen ernst zu Boden. Über dem offenen Haar Mariens liegt streifenförmig ein bis zu ihrer Rechten herabgezogene Schleier. Neben dem Kleid mit Brusttuch trägt sie einen offenen Mantel, dessen eine Bahn bis zur Taille hochgerafft ist. Die Herkunft der Madonna ist nicht völlig gesichert. Drei unterschiedliche Zuschreibungen erfolgten bisher: Als Werk eines Künstlers, der vom Blaubeurer Hochaltar (1493/94) der Ulmer Bildhauer Michel und Gregor Erhart intensiv beeinflußt wurde; Als eine Arbeit aus der Werkstatt des Schnitzers des Öhringer Altares und schließlich von einem Meister, der von fränkischen Kunstwerken beeinflußt wurde. Aus stilistischen Gründen ist der Madonna aber wohl eine Herkunft aus Ulm zuzusprechen.
Quelle/Sammlung: Kunst- & Kulturgeschichte - Skulpturen
Identifikatoren/Sonstige Nummern: 65/20 [Inv.Nr.]
Weiter im Partnersystem: http://swbexpo.bsz-bw.de/blm/

Schlagwörter: Maria, Jesuskind, Mariendarstellung
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