Bildnis: Elisabetha Augusta von Pfalz-Sulzbach 

Datierung :
  • 1767  [Herstellung]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Bildnis
Weitere Angaben zum Werk: Tiefe: 6,3 cm (Rahmen), Breite: 87,1 cm (Rahmen), Höhe: 109,7 cm (Rahmen ), Breite: 75,5 cm (Bildfläche), Höhe: 99,5 cm (Bildfläche) [Maße]
Kurzbeschreibung: Das Porträt zeigt die Kurfürstin Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach (1721-1794). Sie trägt ein prachtvolles Gewand mit roter Korsage und vielfach gestuften Spitzenärmeln. Darüber einen roten Umhang mit braunem Pelzbesatz, der vorne mit einer großen goldenen Quaste geschnürt ist. An der linken Brust ist auf dem Umhang der Elisabethenorden befestigt. Aus politischen Gründen heiratete Elisabeth Auguste 1742 Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz und Bayern (1724-1799), ihren drei Jahre jüngeren Cousin. Die Kurfürstin besaß großen Einfluss auf die Politik ihres Mannes und war ihrer Abstammung wegen bei den Kurpfälzern sehr beliebt. Der einzige Sohn des Paares, nach fast 20 Jahren Ehe, starb 1761 bereits einen Tag nach seiner Geburt. Die Hoffnungen auf den Fortbestand der Dynastie waren damit zunichte gemacht. Die Ehepartner entfremdeten sich danach, der Kurfürst entzog Elisabeth Auguste jeden Einfluss auf die Staatsgeschäfte und das Hofleben.1768 schenkte er seiner Frau ein Schloss im linksrheinischen Oggersheim, das künftig als Sommerresidenz diente, von französischen Truppen aber 1794 geplündert und zerstört wurde. 1778 trat Carl Theodor in Bayern das Erbe der ausgestorbenen Linie der pfälzischen Wittelsbacher an und siedelte mit seinem Hof von Mannheim nach München über.
Quelle/Sammlung: Kunst- & Kulturgeschichte - Gemälde
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 61/72 [Inv.Nr.]
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Schlagwörter: Maria Elisabeth Auguste, Pfalz, Kurfürstin
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