Salzgefäß 

Datierung :
  • 1778  [Herstellung]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Salzgefäß
Weitere Angaben zum Werk: Tiefe: 5,3 cm, Breite: 6,1 cm, Höhe: 2,5 cm [Maße]
Kurzbeschreibung: Das kleine Salzgefäß hat eine gemuldete Form mit vier Bögen und vier geschweifte, rocailleförmige Füße. Es gehört zu den besonders seltenen Objekten aus Baden-Badener Porzellan mit einem figürlichen Dekor. Der gemalte Dekor stellt im Zentrum der Schale einen Vogel auf einem Ast und an der Wandung Insekten und Blüten dar. Das Salzgefäß entstand in einer Zeit als Salz sehr kostbar und teuer war. Die Gewinnung war schwierig und aufwendig, daher galt ein ebenfalls teures Porzellanschälchen als angemessen für das Luxusgewürz. Am Boden des Salzgefäßes befindet sich eine unterglasurblaue Marke mit Fürstenhut und badischem Wappen. Das Salzgefäß wurde Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit einer kleinen Sokrates-Herme aus Baden-Badener Porzellan für die Privatsammlung Großherzog Friedrichs I.von Baden (1826-1907) angekauft und in den Räumen des ehemaligen Großherzoglichen Naturalienkabinetts aufgestellt.
Quelle/Sammlung: Kunst- & Kulturgeschichte - Keramik
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 2008/824 [Inv.Nr.]
Weiter im Partnersystem: http://swbexpo.bsz-bw.de/blm/

Schlagwörter: Friedrich I., Baden, Großherzog
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