Ausschreibung der österreichischen Regierung an die Reichsstädte über das Wehrverbot; Entschädigungsklage des Klosters Rechentshofen gegen Hans Menckler von Bönnigheim 

Kurzbeschreibung: Enthält: 1) Ausschreiben der österreichischen Regierung an die benachbarten Reichsstädte Esslingen, Reutlingen, Heilbronn, Gmünd, Weil der Stadt (Wyl) und Rothenburg, dass sie ihren Bürgern bekannt machen sollen, dass nach einem erlassenen Mandat den württembergischen Untertanen das Tragen hohen Gewehrs verboten wurde. Sie sollen die reichsstädischen Untertanen darauf hinweisen, so dass auch sie sich nicht mit hohem Gewehr in Württemberg vorfinden lassen sollen, 22. Mai 1526 2) Die Äbtissin von Rechentshofen übergibt eine Entschädigungsklage von an die 1500 fl gegen den Bauernanführer Hans Menckler von Bönnigheim, der im Bauernkrieg im Kloster Geld, Vieh, Früchte und anderes geplündert hatte. Ebenso auch das, was die Bauern, als sie wegen Herzog Ulrich nach Bönnigheim geflüchtet waren, entwendet hatten. Auf die Erklärung des Beklagten, dass die bäuerische Besatzung in Bönnigheim von seiner Obrigkeit unter den größten Bedrohungen verlangt hätten, dass sie von Rechentshofen Geld, Vieh und Früchte anschaffen sollen, hätte er von seiner Obrigkeit, um größeres Unglück zu verhüten, hierzu den Auftrag erhalten. Man hätte den Klosterfrauen alles, was nicht aufgebraucht und von fahrender Habe wieder ersetzt. Weitere Untersuchung und Zeugenverhör werden vorgenommen. Die Klosterfrauen erhalten den Bescheid, dass die Sachlage unklar ist und ihnen das, was sie beschwören könnten, nicht zurückerhalten zu haben, von Mecklers Obrigkeit ersetzt werden soll, 1525-1531
Erstellt (Anfang): 1525  [1525-1531]
Umfang: Anzahl der Digitalisate: 121
Quelle/Sammlung: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart
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Auslesebestände über historische Ereignisse und Sachgebiete
Bauernkrieg / 1522-1535
2. Akten
1. Österreichische Regierung in Württemberg
1.4. Österreichischen Regierung in Württemberg: Nachtragsakten von 1824
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