Verhöre der Bürger der zum Stift Ellwangen gehörigen Ortschaften über ihren Anteil an den Empörungen und der Suche nach dem Aufwiegler 

Kurzbeschreibung: Nota von Günzler: Mehrere Bürger bestehen darauf, dass sie krank oder abwesend waren und überhaupt keinen Anteil an der Empörung hatten. Die übrigen Bürger geben auf die ihnen vorgelegten Fragstücke beinahe gleichförmig an, dass sie bei Annäherung des Gaildorfischen Bauernhaufens durch die Aufforderung der Domherren Hans von Gültlingen und Wilhelm von Heßberg veranlasst wurden, dem Ellwanger Haufen auf der langen Wiese zuzuziehen, wo ihnen vom Stadtschreiber die 12 Artikel vorgelesen wurden. Ihre Forderung sei dahin gegangen, ihre Fallgüter zu Erbgütern zu wandeln und die Gülten abzuschaffen. Jörg Schenk von Stimpfach hätte ihnen den Eid vorgelegt und sie schwören lassen. Daraufhin hätten sie aus dem Kapitelkeller Wein und Brot bekommen und wären sofort dem Gaildorferischen Haufen nach Dinkelsbühl zugezogen. Um sich den Schwäbischen Bundestruppen entgegen zu setzen, wären sie vom Württembergischen Haufen um Beistand angerufen worden. Es wurde beschlossen, den 4. Mann abzugeben, 1525 Enthält auch zwischen Bl. 11 und 12: 13 Artikel und Fragen, die jedem ellwangischen Hintersassen gestellt werden soll, 6. November 1525, aus Fasc. 33b (!) = Bü 58
Erstellt (Anfang): 1525  [1525]
Umfang: Nr. 1-11; 91 Blatt
Anzahl der Digitalisate: 103
Quelle/Sammlung: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Selekte
Auslesebestände über historische Ereignisse und Sachgebiete
Bauernkrieg / 1522-1535
2. Akten
4. Fürstpropstei Ellwangen
Archivalieneinheit
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: H 54 Bü 53 [Bestellsignatur]
Weiter im Partnersystem: https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-2492299

Ortsbezüge:
Personenbezüge:
  • Gültlingen, Hans von
  • Heßberg, Wilhelm von
  • Stimpfach, Jörg; Schenk von
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