Wallfahrtsmedaille mit Halbfigur der Elisabeth von Reute 

Beteiligte (Werk):
  • Elisabeth Achler (1386-1420) [Wurde abgebildet]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Medaille
Weitere Angaben zum Werk: Messing [Material/Technik]
Höhe: 22,1 mm, Breite: 19 mm, Gewicht: 2,7 g [Maße]
Literatur:
  • Ebner, Julius, 1912: Württembergische Münz- und Medaillen-Kunde, Bd. II. Heft 1 von Christian Binder. Neu bearb. von Julius Ebner., Stuttgart
    Horchler, Adolf, 1932: Die Medaillen des Klosters Reute
Kurzbeschreibung: Der Wallfahrtsort Reute zieht bis heute Gläubige aus ganz Südwestdeutschland an. Hier bildet vorrangig das Grab der Seligen Elisabeth einen zentralen Anziehungspunkt: Im Jahr 1386 in Waldsee als Elisabeth Achler geboren, verließ sie früh den väterlichen Hof zugunsten eines gottgefälligen Lebens. So bezog sie 1403 eine Klause in Reute, wo sie sich angeblich durch Weissagungen und andere göttliche Gaben hervorzutun begann. Zuletzt sollen die Wundmale Christi auf ihrem Körper erschienen sein. Gebetserhöhrungen an ihrem Grab ließen den Strom der Wallfahrer stetig ansteigen. Schließlich ließ Erzherzog Leopold von Österreich einen Neubau der Wallfahrtskirche veranlassen, der 1629 geweiht wurde. Diese Medaille zeigt auf dem Avers Elisabeth von Reute, die seit dem Jahr 1767 als Selige verehrt wird, in Nonnenhabit mit Kruzifix und Dornenkrone. Die Umschrift gibt eine Anrufung wieder: SELIGE ELISABETHA BONA BITTE FÜR UNS. Auf der Medaillenrückseite findet sich eine Darstellung der Klosterkirche. Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert. [Nicolas Schmitt]
Quelle/Sammlung: Münzkabinett
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: MK 1992-120
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=11763

Ortsbezüge:
Personenbezüge:
  • Elisabeth Achler (1386-1420)
Schlagwörter: Medaille, Wallfahrt
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