Einseitige Medaille mit dem Gnadenbild von (Hohen-)Rechberg, 20. Jahrhundert 

Datierung :
  • 1901-2000  [Hergestellt]
Beteiligte (Werk):
  • Maria (Mutter Jesu)
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Medaille
Weitere Angaben zum Werk: Kupfer [Material/Technik]
Durchmesser: 57 mm, Gewicht: 19,81 g [Maße]
Literatur:
  • Strobel, Richard, 2003: Die Kunstdenkmäler der Stadt Schwäbisch Gmünd Kirchen und Profanbauten ausserhalb der Altstadt Ortsteile, München/Berlin, S. 377-397
Kurzbeschreibung: Als der Graf von Rechberg im 15. Jahrhundert die hölzerne Marienkapelle auf dem Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd durch einen steinernen Neubau ersetzen wollte, soll das Gnadenbild dreimal auf wundersame Weise von Engeln in den Ursprungsbau zurückgebracht worden sein. Bis ins 17. Jahrhundert stand daher der ältere Bau aus Holz. Erst 1686 wurde eine neue Kirche gebaut, indem man die Steinmauern um den Choraltar und Marienbild herum errichtete, um der gestiegenen Zahl an Wallfahrern gerecht werden zu können. Das Jahr der Erstnennung der Marienkapelle (1424) hat Eingang auf den Avers dieser einseitigen Wallfahrtsmedaille des 20. Jahrhunderts gefunden: Darüber findet sich das Gnadenbild Marias mit dem Jesuskind auf Wolken sitzend, beide mit Herrschaftsinsignien ausgestattet. Zwei Engel setzen der Gottesmutter zudem eine Krone auf. Die Umschrift gibt eine an sie gerichtete Anrufung wieder: U(nsere) L(iebe) F(rau) v(on) RECHBERG, BITTE FÜR UNS. Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert. [Nicolas Schmitt]
Quelle/Sammlung: Münzkabinett
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: MK 1984-1157
Weiter im Partnersystem: https://bawue.museum-digital.de/object/11774
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