Adorant aus dem Geißenklösterle im Achtal bei Blaubeuren-Weiler 

Datierung :
  • um 40.000 Jahre vor heute  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Figur
Weitere Angaben zum Werk: Speiche (Radius) Singschwan [Material/Technik]
L. 3,8 cm, B. 1,4 cm, T. 0,5 cm [Maße]
Literatur: Eiszeitkunst
Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 22
Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 54
Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 26
Hahn, J., 1988: Das Geißenklösterle I. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, Band 26
Kurzbeschreibung: Der aus Elfenbein geschnitzte „Adorant“ mit seinen erhobenen Armen in einer begrüßenden oder anbetenden Haltung gehört zu den besonders beindruckenden Stücken der Eiszeitkunt. Es handelt sich wahrscheinlich um ein Mischwesen aus Tier (Löwe) und Mensch, denn der Fortsatz zwischen den Beinen wird als Tierschwanz gedeutet. Die Oberfläche des Halbreliefs ist durch Abplatzungen beschädigt und daher nicht vollständig erhalten. Die Grundplatte besitzt an den Seiten und auf der Rückseite in vier unregelmäßigen Reihen angeordnete Einkerbungen. Ob diese über eine dekorative Funktion hinaus als Zählhilfe oder Kalender genutzt wurden, bleibt Spekulation.
Das Halbrelief ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.
[Fabian Haack]
Eiszeitkunst
Quelle/Sammlung: Archäologische Sammlungen
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Identifikatoren/Sonstige Nummern: S 89,14a
Weiter im Partnersystem: http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=146

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Kleinplastik, Tierdarstellung, Figürliche Darstellung, Figur (Skulptur), Elfenbein, Relief (Kunst), Ausgrabung Geißenklösterle (1974-1983), Anbetung
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)