Sonnenuhr aus dem Besitz Herzog Friedrichs I. 

Datierung :
  • 1596  [Hergestellt]
Autor/Urheber:
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Sonnenuhr
Weitere Angaben zum Werk: Holz, Eisen [Material/Technik]
Höhe: 17 cm, Länge: 17 cm, Breite: 17 cm, Länge: 7 cm [Maße]
Literatur:
  • Fleischhauer, Werner, 1976: Die Geschichte der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg in Stuttgart, Stuttgart, S. 101, Anm. 62
    Hohenfelder, Ludovicus (resp.); Mästlin, Michael (praes.), 1592: Disputatio astronomica, de diebus naturalibus, et artificialibus, Tübingen
    Hermelink, Heinrich, 1906: Die Matrikeln der Universität Tübingen (1477 - 1600), Stuttgart, S. 673, 726
    Eichholz, Klaus, 2010: Die Polyeder-Sonnenuhr des Ludwig Hohenfeld von 1596., S. 169-186
    Maes, Frans W., 2011: A reconstruction of Ludwig Hohenfeld’s 1596 Polyhedral Sundial., S. 22-26
    Bassermann-Jordan, Ernst v., 1982: Eine Universal-Sonnenuhr von Hans Koch, München 1578, im Bayerischen Nationalmuseum in München., Leipzig, S. 79-83
    Maurice, Klaus, 1978: Zeit von den Gestirnen: Sonnen-, Mond- u. Sternuhren aus 3 Jh.; Fachsammlung Bayer. Nationalmuseum, München, München, S. 6 Nr. 2
    Ottomeyer, Hans, 1999: Geburt der Zeit: eine Geschichte der Bilder und Begriffe eine Ausstellung der Staatlichen Museen Kassel, der Wintershall AG Kassel und der OAO Gazprom Moskau im Museum Fridericianum Kassel vom 12. , Wolfratshausen, S. 408 Nr. 17.6
    Hamel, Jürgen, 2000: Die Sonnenuhren des Museums für Astronomie und Technikgeschichte mit Planetarium Kassel : Bestandskatalog, Thun [u.a.], S. 192 Nr. 101
    [n/a], Christie’s 10.7.1986., S. 54 f.
    Württembergisches Landesmuseum Stuttgart. Red.: Heike Schröder, 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart
    Hamel, J.; Müsch, I., 2018: Die Sonnenuhren des Landesmuseums Württemberg Stuttgart. Bestandskatalog, Leipzig
    Zinner, Ernst, 1967: Deutsche und niederländische astronomische Instrumente des 11. - 18. Jahrhunderts /, München
    Landesmuseum Württemberg (Hrsg.), 2017: Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg. Bestand, Geschichte, Kontext., Ulm
Kurzbeschreibung: Im Jahr 1596 widmete Ludwig von Hohenfeld (1576–1644) seinem Studienfreund Erbprinz Jo-hann Friedrich von Württemberg (1582–1628) diese mathematisch und ikonographisch kom-plexe Sonnenuhr. Der archimedische Körper setzt sich aus 18 Quadraten und acht Dreiecken zusammen. Die Seiten sind – bis auf die Standfläche – mit den Skalen von 17 verschiedenen Sonnenuhren versehen, die für den geographischen Raum zwischen Tübingen und Stuttgart konzipiert wurden. Durch den Kompass lässt sich die Himmelsrichtung bestimmen. Die klassi-sche Bildung Hohenfelds bezeugt das Text- und Bildprogramm: die Sinnbilder der Jahres- und Tageszeiten werden durch die Personifikationen der freien Künste ergänzt. [Irmgard Müsch]
Quelle/Sammlung: Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Uhren und Wissenschaftliche Instrumente
Kunstkammer der Herzöge von Württemberg
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: KK rosa 13
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=19025

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Wissenschaftliches Instrument, Holz, Uhr, Sonnenuhr, Polyeder, Vielflächensonnenuhr
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