Bauernschrank, eintürig 

Datierung :
  • 1819  [Hergestellt]
Autor/Urheber:
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Schrank
Weitere Angaben zum Werk: Höhe: 175 cm, Breite: 103 cm, Tiefe: 45 cm [Maße]
Literatur:
  • Württembergisches Landesmuseum (Hrsg.), 1990: Museum für Volkskultur in Württemberg. Themen und Texte. Teil 1, Stuttgart, S. 44
Kurzbeschreibung: Der reichte Bauer, auch "Roßbauer" genannt, und der Gastwirt stehen an der Spitze der dörflichen Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts. Ihr Wohlstand ist ablesbar an ihrem umfangreichen Land- und Viehbesitz sowie an einem stattlichen Haus. oder Hofeigentum. Seit dem 18. und verstärkt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dokumentieren prächtig bemalte Möbel den gewachsenen Wohlstand dieser ländlichen Oberschicht. Sie deuten auch auf eine veränderte Wohnweise hin: Das Innere des Hauses wird zunehmend zu repräsentativen Zwecken genutzt. Musterbeispiel für eine außergewöhnliche schriftliche und bildliche Selbstdarstellung von Auftraggeber und Handwerker. Üblich waren sonst nur die Initialien oder Namen der Besteller und das Enstehungsjahr (meist das Hochzeitsjahr).
Quelle/Sammlung: Populär- und Alltagskultur
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: WLM 1960-268
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=29159

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Möbel, Tierdarstellung, Wohnkultur, Lebenslauf, Hochzeit, Möbelmalerei, Bauernschrank
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