Männergrab aus Pfullingen 

Datierung :
  • Frühes 8. Jahrhundert  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Grabfund
Weitere Angaben zum Werk: Spatha: Eisen; Lanzenspitze: Eisen, Nieten vergoldet; Schildbuckel: Eisen, silberner Krempe, plattierte Silbernieten; Schildniete: Silber; Wetzstein: Sandstein; Kamm: Bein; Riemenzunge und Spornfragment: Bronze [Material/Technik]
Spatha L. 85 cm [Maße]
Literatur: Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 144
Kurzbeschreibung: 1914 wurde unmittelbar nördlich der Martinskirche in Pfullingen das Grab eines reichen Mannes gefunden. Mit Sporen, Schwert und Lanze ausgestattet, entsprach er ganz dem zeitgemäßen Ideal eines Reiterkriegers. Sein reich verzierter, silberbeschlagener Schild erlaubt eine Datierung ins frühe 8. Jahrhundert. Zu dieser Zeit bestand die Kirche schon gut 50 Jahre, wahrscheinlich als Eigenkirche der Familie des Toten.
Das Ensemble ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.
Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 144
Quelle/Sammlung: Frühes Mittelalter
Archäologische Sammlungen
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Identifikatoren/Sonstige Nummern: A 816,12
Weiter im Partnersystem: http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=421

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Waffe, Grabbeigabe, Frühmittelalter, Hieb- und Stichwaffe, Schild (Schutzwaffe), Kriegswesen und Militär, Bestattungskultur, Bodenfund, Reitzubehör, Schwert
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