Abgeschlagenes Gelenkende eines Wildrindknochens 

Datierung :
  • 1980  [Gefunden]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Knochen
Weitere Angaben zum Werk: Knochen [Material/Technik]
Literatur:
  • Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 20f.
  • Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 33-36.
  • Wagner, E., 1995: Cannstatt I. Großwildjäger im Travertingebiet, Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, Band 61, Stuttgart
Kurzbeschreibung: Bei den Ausgrabungen in einem als Kohlebunker genutzten Travertinsteinbruch in Bad Cannstatt konnte ein Basislager freigelegt werden, von dem aus die Frühmenschen Jagdausflüge unternahmen. Größere Travertinplatten stellen die Reste von Behausungen, vielleicht die Beschwerung von Zelten, dar. Zahlreiche Steinwerkzeuge des Homo erectus lagen vermischt mit Schlachtabfällen von Nashorn, Bison, Auerochse (Ur), Rothirsch, Riesenhirsch, Wildpferd, Dachs und Biber auf dem Lagerplatz. Von den großen Langknochen wurden, wie bei dem Mittelhandknochen eines Urstieres, die Gelenkenden abgeschlagen, um an das nahrhafte Knochenmark zu gelangen. [Fabian Haack]
Quelle/Sammlung: Archäologische Sammlungen
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Steinzeit
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: S 2016,46
Weiter im Partnersystem: https://bawue.museum-digital.de/object/7358

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Ernährung, Steinzeit, Homo erectus, Altsteinzeit
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