Winkenbach, Karl wegen Vortäuschung von NS-Zugehörigkeit und Gewalttaten 

Kurzbeschreibung: Karl Winkenbach wurde das Tragen und der Besitz eines NSDAP-Abzeichens sowie eine Körperverletzung bei einer Schlägerei an der Brückenstraße Ecke Ladenburgerstraße in Heidelberg-Handschuhsheim vorgeworfen. Er wurde zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt.
Datierung (Anfang): 06.05.1935 [Meldung]
Datierung (Ende): 08.07.1935 [Verhandlungsdatum]
Objekttyp: Justizakte

Ortsbezüge:
Personenbezüge:
  • Winkenbach, Karl [Betroffene]
  • Hanemann, Alfred [Vorsitzender Richter]
  • Gérard, Karl [Beisitzer]
  • Seitz, Alfred [Beisitzer]
  • Trunk, Hermann [Staatsanwalt]
  • Zoepfell, Richard [Verteidiger]
Sonstiges: Delikte: Vortäuschung von NS-Zugehörigkeit, Gewalttaten
Meldung: 06.05.1935
Denunzierende: Schutzpolizei Heidelberg
Tatortdetails: Brückenstraße, Ecke Ladenburgerstraße, Heidelberg-Handschuhsheim
Ermittlungsbehoerde: Gestapo Heidelberg
Datum der Anklage: 20.06.1935
Vorwurf: Tragen und Besitz eines NSDAP-Abzeichens und Körperverletzung
Verhandlungsdatum: 08.07.1935
Gericht: Sondergericht Mannheim
Sogenannte Rechtsgrundlage: Vergehen nach § 3 des Gesetzes gegen heimtückische Angriffe auf Staat und Partei und zum Schutz der Parteiuniformen vom 20.12.1934; § 223 Reichsstrafgesetzbuch
Verfahrensausgang: Urteil
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