Heimbach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0759 [759 (Chron. 10. Jahrhundert)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Haufendorf im Gallenbachtal auf dem Talgrund und den unteren Hängen. Neubauten vor allem talab nach Süden.
Geschichte: Ca. 759 (Chron. 10. Jahrhundert) Heimbach, 817 Heimbach. Siedlung der frühmittelalterlichen Ausbauzeit; 759 erhielt der St. Galler Vogt Milo vom Bischof von Konstanz den Ort Heimbach übertragen. Königsgut läßt sich im Jahr 817 nachweisen. 1136 bestätigte Papst Innozenz II. dem Kloster Schuttern Besitz. Begütert waren hier auch die Herren von Üsenberg. 1307 verkaufte der Markgraf von Hachberg Heimbach an den Freiburger Konrad Haffner. Zwing und Bann scheinen im Besitz des Kloster Schuttern gewesen zu sein. 1482 befand sich der Ort im Besitz von Caspar Gebel, 1505 von Bastian von Landeck. 1520 kaufte ihn das Kloster Schuttern von Eglof Röder und seiner Verwandtschaft, 1527 erwarb ihn Jakob Stürzel von Buchheim. 1604 trat Kloster Tennenbach als Käufer auf, mußte Heimbach aber 1622 an die Herren von Landenberg weiterveräußern. 1654 war Herr von Gollen Besitzer, 1724 die Familie Duminique. Der Kirchensatz kam 1805 zu Baden. 1807 zum Oberamt Kenzingen, 1819 Bezirksamt Emmendingen. 1936 Heimbach zum Bezirksamt (Landkreis) Emmendingen. 1838 der Gemarkung ein Teil des Vierdörferwaldes zugeteilt.

Ersterwähnung: 1317 [1317/41]
Kirchengeschichte: Der Kirchensatz 1307 mit dem Dorf verkauft. 1317/41 erstmals eine Pfarrkirche in Heimbach erwähnt. 1360/70 wird hier wohl als Filialkirche von Köndringen ein Gotteshaus mit St. Galluspatrozinium genannt. Das zuvor von Köndringen aus versorgte Heimbach 1505 wieder Pfarrei. 1527 Kirchensatz beim Kloster Schuttern. Die Kirche St. Gallus 1739/74 erbaut; barock; Turm geht auf die Zeit der Gotik zurück. Die Evangelischen von der Pfarrei Köndringen versorgt.
Patrozinium: St. Gallus
Ersterwähnung: 1360 [1360/70]

GND-ID:
  • 4096119-9
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