Winden im Elztal 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.winden-im-elztal.de
service-bw: Informationen zu wichtigen Adressen, Nummern und Öffnungszeiten in Winden im Elztal
Einwohner: 2811
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 128.0
Max. Höhe ü. NN (m): 998.26
Min. Höhe ü. NN (m): 0.01
PLZ: 79297

Die Gemeinde Winden im Elztal, bestehend aus den ehemals selbständigen Orten Ober- und Unterwinden, liegt südlich von Elzach im Landkreis Emmendingen, wo sie vom Mittleren Schwarzwald in den Hochschwarzwald ausgreift. Nahtstelle ist die Elz, die, auf einer Verwerfung angelegt und dieser folgend, die Ausläufer der Hünersedelscholle im Westen vom denen des Rohrhardsbergmassiv im Osten trennt. Dort werden im Gemeindegebiet Höhen von über 1000 m, im Ostteil nur etwas über 600 m erreicht, die im Elztal auf 295 m über NN abfallen. Die Hochgebiete sind sämtlich bewaldet, während im auffallend breiten Elztal die Siedlungen liegen und die Landwirtschaft dominiert. Beide Teilorte bestehen aus Einzelhöfen, Hofgruppen und Weilern, die vor allem entlang der Elz durch Aus- und jüngere Neubauten zusammengeschweißt und verdichtet wurden, in jüngster Zeit auch weiter gewachsen sind. Dies gilt besonders für das größere Oberwinden. Winden ist dadurch verstärkt zur Wohn- und Auspendlergemeinde geworden, die neben der Land- und Forstwirtschaft auch auf dem Fremdenverehr setzt. Die Gemeinde wird von der B294 durchlaufen und liegt an der Elztalbahn von Freiburg nach Elzach. Sie kam 1805 von der Landgrafschaft Breisgau an Baden, dort 1807 an das Oberamt Waldkirch, dann an die Bezirksämter Elzach (1813), Waldkirch (1819) und Emmendingen (1936) bzw. zum Landkreis (1939).

Das Gemeindegebiet liegt beiderseits der Elz unterhalb von Elzach. Vom breiten Elztal aus steigen die nordwestlichen Talhänge unvermittelt und steil um 200 m auf mehr als 500 m (Holzbühl 513 m) Null-Niveau an. Sie sind hier fast durchgehend bewaldet. Die südöstlichen Hänge dagegen sind im unteren Teil flach geböscht und werden dank ihrer Lehmüberkleidung als Ackerland genutzt. Erst bei etwa 400 m Null-Niveau tritt der Gneis zutage, die Hänge werden steiler und tragen Wald. Die Seitentäler sind wenig tief eingeschnitten und haben sanfte V-Profile. Die Grenze des Gemeindegebiets hält sich auch hier an die Wasserscheiden und zieht im Süden über die höchsten Erhebungen mit 905 m (Hörnleberg), 967 m (Mooseck) und 1084 m (Tafelbühl).

Wappen von Winden im Elztal

In Silber (Weiß) auf grünem Dreiberg eine rote Kirche, beseitet von zwei achtspeichigen roten Mühlrädern.

Beschreibung Wappen

Die Gemeinde entstand durch Vereinigung von Niederwinden und Oberwinden am 1. Januar 1975. In dem am 6. August 1976 zusammen mit der Flagge vom Innenministerium verliehenen Gemeindewappen stellt der Dreiberg mit der Kirche den Hörnleberg, eine der höchsten und das Landschaftsbild beherrschenden Erhebungen an der südlichen Gemeindegrenze, mit der dort gelegenen, 1856 erbauten Wallfahrtskirche dar. Die Mühlräder symbolisieren die Mühlen in beiden Orten, von denen bereits in früher Zeit die Rede ist. Die rot-silberne Tingierung, die schon in den Wappen der Ortsteile vorherrschte, kann als Anklang an die österreichischen Farben und damit als Hinweis darauf gesehen werden, dass Nieder- und Oberwinden bis 1805 zur vorderösterreichischen Landgrafschaft Breisgau gehört hatten.

Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)
Kommentare
Kommentare hinzufügen