Waldmössingen - Altgemeinde~Teilort 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0994 [994 (Корialüberlieferung 15. Jahrhundert)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Im Kern Haufendorf mit Straßendorf artiger Erweiterung nach Süden. Neubauten im Westen und Osten.
Historische Namensformen:
  • Mesinga 0994 [994 (Корialüberlieferung 15. Jahrhundert)]
  • Waltmessingen 1262
Geschichte: 994 (Корialüberlieferung 15. Jahrhundert) Mesinga, 1262 Waltmessingen. Siedlung der Merowingerzeit, durch Reihengräberfunde belegt. Besitz in Waldmössingen mit Königsgut Epfendorf 994 an Kloster Petershausen geschenkt. Weiterer Grundbesitz des Kloster Alpirsbach und des Augustinerklosters in Oberndorf. Vom Ortsadel nur Waltmann von Messingen im 11./12. Jahrhundert bekannt, wohl Ministerialer. Waldmössingen gehörte mit Oberndorf den Herzögen von Zähringen und von Teck und kam wie dieses 1381 an Österreich. 1805 mit Oberndorf an Württemberg, Obervogteiamt Oberndorf. 1807 im Unteramt Oberndorf dem Oberamt Rottweil eingegliedert, 1810 zum neugeschaffenen Oberamt Oberndorf. 1938 Landkreis Rottweil. Zerstörungen 1636, große Brände 1876 und 1879.

Ersterwähnung: 1262
Kirchengeschichte: Die Pfarrkirche St. Valentin (wohl frühma. Pfarrei) 1262 mit dem Kirchherrn Rudolf erstmals erwähnt, ehemals vor dem Dorf gelegen. Das Patronat schenkten die Herzöge von Teck 1360 dem Kloster Alpirsbach, dem die Kirche 1397 inkorporiert wurde. Der Kirchensatz durch die Reformation des Klosters an Württemberg gefallen, 1581 mit den Grafen von Zimmern getauscht, kam über Österreich 1805 an Württemberg. Bis 1809 gehörte auch Winzeln zur Pfarrei Waldmössingen Neugotischer Kirchenbau von 1884 anstelle des ursprünglich romanischen, 1729 umgebauten Gebäudes. Heute katholische Pfarrei mit Pfarrkirche St. Valentin von 1973. Die Evangelischen nach Fluorn (Gemeinde Fluorn-Winzeln, Verwaltungsraum Oberndorf am Neckar).
Patrozinium: St. Valentin
Ersterwähnung: 1262

GND-ID:
  • 4352585-4
Suche