Niedereschach 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.niedereschach.de
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Einwohner: 5823
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 176.0
Max. Höhe ü. NN (m): 764.96
Min. Höhe ü. NN (m): 610.15
PLZ: 78078, 78083

Die Gemeinde liegt in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft der Stadt Villingen-Schwenningen an der nordöstlichen Grenze des Schwarzwald-Baar-Kreises. Dabei greift sie mit ihren drei 1971 bzw. 1974 eingemeindeten Teilorten vom östlichen Saum des Mittleren Schwarzwalds (Buntsandstein) auf die Muschelkalkflächen des Obere Gäus bzw. auf jene am Rand der südlich anschließenden Baar-Hochmulde aus. Dort, an der Südgrenze der Gemeinde, wird mit 764 m über NN die maximale Höhe erreicht, die nach Norden zu, wo das Fischbachtal die Gemeinde verlässt, auf 610 m abfällt. Der Fischbach und insbesondere die ihm von Süden zuströmende Eschach bilden die Hauptgewässer. Der Hauptort selbst nimmt heute die gesamte Breite einschließlich der Flanken des mittleren Eschachtals ein, wobei er ab den 1960er Jahren bis heute vor allem nach Süden bzw. Südosten entlang der L123 in Richtung Dauchingen-Schwenningen wuchs. Dort liegt das Gewerbegebiet, das dem einst von der Uhrenindustrie geprägten Ort neue Arbeitsplätze bietet. Ein breites Handwerksspektrum blieb bestehen. Eine reiche Palette Einkaufs- und personenbezogener Dienstleistungen fördert maßgeblich die unübersehbare Wohnattraktivität der Gemeinde im Umfeld des Oberzentrums Villingen-Schwenningen. Auch ist man bestrebt, den Erholungsverkehr auszubauen. Über Kreis- und Landesstraßen ist sowohl das Zentrum als auch die A81 (Bodenseeautobahn) gut erreichbar. 1810 kamen alle Teilorte von Württemberg an Baden und wurden dem Bezirksamt bzw. Landkreis (1936) Villingen angegliedert. Mit ihm gehören Sie seit 1973 zum Schwarzwald-Baar-Kreis.

Das Gemeindegebiet liegt im Grenzbereich zwischen den östlichen Buntsandstein-Randplatten des Mittleren Schwarzwalds und der Gäulandschaft. Von der Buntsand- • Steinhochfläche im Westen entwässern einige Bäche nach Südosten zur Eschach hin und zerlegen den Bereich westlich der Eschach in einzelne Riedel, die zum Teil noch mit Unterem und Mittlerem Muschelkalk bedeckt sind. Östlich der Eschach, die das Gemeindegebiet in Südwest-Nordost-Richtung durchfließt, steht der Hauptmuschelkalk an. Von dieser verkarsteten Hochfläche mündet nur ein zum Teil schon trockengefallenes Tal in die Eschach.

Wappen von Niedereschach

In Blau ein silberner (weißer) Fisch, auf diesem aufsitzend ein fünfblättriger goldener (gelber) Eschenzweig.

Beschreibung Wappen

Aus dem Jahre 1811 ist der Abdruck eines Fleckensiegels erhalten, das wohl im ausgehenden 18. Jahrhundert entstanden ist. Es zeigt in ovaler Kartusche einen von einem Fisch belegten, oben und unten von je einem fünfstrahligen Stern begleiteten Balken. In den Farbstempeln des 19. Jahrhunderts erscheint ein fünfblättriger Zweig in einem Wappenschild, seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts enthält das Siegel das bis heute gültige Wappen. Dessen Farben wurden 1901 vom Generallandesarchiv festgelegt. Sowohl Eschenblatt wie Fisch (Asche) können als „redende" Symbole für den Ortsnamen gelten. Eine überraschende Parallele ergibt sich zum Wappen der Ifflinger von Graneck (eine fünf- oder dreiblättrige Staude), in deren Besitz sich Niedereschach von 1465 bis 1603 befand. Doch dürfte ein direkter Zusammenhang beider Wappen eher unwahrscheinlich sein.