Großerlach 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.grosserlach.de
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Einwohner: 2440
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 90.0
Max. Höhe ü. NN (m): 586.64
Min. Höhe ü. NN (m): 334.07
PLZ: 71577

Die Gemeinde Großerlach liegt an der Nordgrenze des Rems-Murr-Kreises zum Landkreis Schwäbisch Hall. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über die Stubensandsteinhochfläche des Mainhardter Walds zwischen der Rot im Norden und der Murr im Süden. Im Norden bildet das Rottal streckenweise einen Teil der Gemeindegrenze. Der römische Limes als alte Grenzlinie schneidet das Gemeindegebiet bei Grab. Mit der Hohen Brach befindet sich der höchste Punkt des Naturraums Schwäbisch-Fränkische Waldberge und des Rems-Murr-Kreises im Gemeindegebiet. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge. Der höchste Punkt liegt auf 586,64 m, der tiefste Punkt auf 334,07 m. Zur Gemeinde Großerlach gehören 25 verstreut liegende Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. 1848 wurde Großerlach, das mit den Teilorten Kleinerlach, Erlacher Glashütte und Liemersbach vorher zu Sulbach gehört hatte, eine selbstständige politische Gemeinde. 1939 kamen die Gemeinde Neufürstenhütte, zu der auch der nördliche Teil von Kleinerlach gehört, sowie die Ortsteile Altfürstenhütte, Böhringsweiler, Hals und Kuhnweiler von Wüstenrot und der Wiedhof von Mainhardt zu Großerlach. 1974 entstand die heutige Gemeinde durch Zusammenschluss der Gemeinden Großerlach und Grab zur neuen Gemeinde Großerlach. Mit den Gemeinden Spiegelberg und Sulzbach an der Murr bildet Großerlach den Gemeindeverwaltungsverband Sulzbach. Großerlach gehörte als Zubehör zur Grafschaft Löwenstein und kam mit dieser 1805 an Württemberg. 1848 wurden Großerlach, Teile von Kleinerlach, Erlach und Liemersbach sowie die drei Fischbach zur neuen politischen Gemeinde Großerlach zusammengeschlossen, die unter die Verwaltung des Oberamtes, ab 1938 Landkreis Backnang kam. Grab kam 1504 durch Kauf an Württemberg und gehörte bis Anfang des 19. Jahrhunderts zu dem 1504 eingerichteten Oberamt Weinsberg. Danach kam der 1848 aus Parzellen von Murrhardt und Sulbach an der Murr gebildete Ort zum Oberamt, seit 1938 Landkreis Backnang. Mit der Auflösung des Landkreises 1973 kamen die Ortsteile zum Rems-Murr-Kreis. Die Ortsteile und Wohnplätze der Flächengemeinde haben sich seit 1945 nur langsam entwickelt. Während sich die Bautätigkeit in Großerlach über die Jahre auf zahlreiche Einzelbauten am Ortsrand beschränkte, konnte nach Kriegsende in Grab ein geschlossenes Neubaugebiet am nordwestlichen Ortsrand ausgewiesen werden. Auch Liemersbach verzeichnete in den 1970er Jahren mit der Erschließung eines größeren Baugebietes einen deutlichen Zuwachs an Siedlungsfläche. Großerlach ist durch die B 14 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Zahlreiche Bäche gliedern die Gemarkung auf der Stubensandsteinhochfläche des Mainhardter Walds, der hier einige Liasinseln erhalten geblieben sind. Dem Rottal folgt streckenweise die Gemarkungsgrenze im Norden. Bei Grab schneidet der römische Limes nordsüdlich den Gemarkungsbezirk.

Wappen von Großerlach

In Gold (Gelb) aus dem Unterrand emporkommend ein roter Limes-Wachtturm, oben beiderseits begleitet von je einem grünen Erlenzweig.

Beschreibung Wappen

Nach der am 1. Juli 1974 erfolgten Eingliederung der früheren Gemeinde Grab, deren Name auf den dort verlaufenden und noch in Resten erkennbaren römischen Pfahlgraben (Limes) hinweist, beschloss der Gemeinderat, das „redende" Wappen von Großerlach, das eine große und zwei kleine Erlen enthalten hatte, abzulegen. Es sollte durch ein beide Gemeindeteile repräsentierendes neues Wappen ersetzt werden. Aus diesem Grunde wurde der Limes-Wachtturm aus dem früheren Wappen von Grab mit den „redenden" Erlenzweigen verbunden. Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis hat das neue Wappen und die Flagge am 4. April 1978 verliehen.

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