Orsingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1094

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf mit unregelmäßig leiterförmigem Straßengrundriß in flacher Hangmuldenlage. Neubaugebiete im Südwesten und Südosten. Wachstumsspitze in der wiesenbedeckten Talsohle des Krebsbachs.
Historische Namensformen:
  • Orsinga 1094
Geschichte: 1094 Orsinga, von Personenname Orso. Merowingerzeitliche Grabfunde. Früher Besitz des Klosters Allerheiligen. Herren von Orso 1094-1106, wohl edelfrei, um 1200-1323 vermutlich Ministerialen, zuletzt in Überlingen wohnhaft. Burg frühmittelalterliche Wallanlage auf dem Kirnberg. Das Niedergericht gehörte zum niederen Burglehen Langenstein und dessen Inhabern, zuletzt den Grafen von Welsberg. Steuer bei der Reichsritterschaft, alle anderen Rechte bei der Landgrafschaft Nellenburg. Orsingen gelangte 1806 an Württemberg, 1810 an Baden, gehörte 1810-1972 zum Amt/Landkreis Stockach.

Ersterwähnung: 1360 [1360/70]
Kirche und Schule: 1360/70 Filiale von Eigeltingen. 1587 zur Pfarrei erhoben, Patrone St. Peter und Paul 1622. Patronat bei den Inhabern von Langenstein. Pfarrkirche 1909/11 erbaut. Mehrere Epitaphien, darunter das Grabmal der Gräfin Helena von Raitnau von Hans Morinck. Kapelle St. Antonius der Einsiedler und Nikolaus (Oberhofkapelle) mit Wallfahrt. Evangelische zur Filialgemeinde Langenstein der Pfarrei Stockach.
Patrozinium: St. Peter und Paul
Ersterwähnung: 1622

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