Steinen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.steinen.de
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Einwohner: 9697
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 207.0
Max. Höhe ü. NN (m): 986.96
Min. Höhe ü. NN (m): 318.99
PLZ: 79585

Die stark nordsüd-gestreckte Gemeinde Steinen liegt nahezu im Zentrum des Landkreises Lörrach und greift mit ihren sieben Teilorten vom Unteren Wiesental nach Norden auf den kristallinen Hochschwarzwald und das Weitenauer Bergland, nach Süden auf den Nordanstieg zum Dinkelbergs aus. Nahe der nördlichen Gemeindegrenze erreicht sie mit 988 m über NN ihr Höhenmaximum, das zum Wiesental auf rd. 320 m im äußersten Westen abfällt. Während das Dinkelberggebiet von Ackerland bestimmt wird, überwiegt nördlich der Wiese der Wald, den freilich rund um die Siedlungen und entlang der Flüsse Grünland- und Ackerflächen zurückdrängen. Das Wiesental ist vorherrschender Siedlungsraum, in dem sich der Hauptort und der Teilort Höllstein ausdehnen. Gerade im Hauptort sind die Wurzeln des frühindustrialisierten Bauerndorfes noch gut erkennbar, doch kennzeichnen ausgedehnte Neubaugebiete sein westliches Ortsgebiet. In besonderem Maße konnte die Gemeinde hier dank hoher Wohnattraktivität am Rande des Verdichtungsraumes Lörrach-Weil-Basel öffentliche Einrichtungen und gewerbliche Arbeitsplätze ansiedeln. Heute ist sie Kleinzentrum, in deren nördlichen Teilorten der Fremden- und Erholungsverkehr eine zunehmend wichtigere Rolle spielt. Der Hauptort liegt an der Wiesentalbahn, wo S-Bahn-Anschlüsse von Zell im Wiesental Verbindungen über Lörrach nach Basel und Weil am Rhein schaffen. Die B317 ermöglicht den Zugang zur A98. Die Teilorte Hägelberg, Höllstein, Hüsingen und Steinen gingen 1809 vom Oberamt Rötteln zum Bezirksamt bzw. Landkreis (1939) Lörrach, die Restlichen zuerst kamen zum Bezirksamt Kandern, 1819 zum Bezirksamt Schopfheim und 1939 zum Landkreis Lörrach.

Das Gemeindegebiet ist reich gegliedert, da es die große Störungszone des Südlichen Schwarzwaldes quert; es reicht von den Höhen des Dinkelbergs über das Untere Wiesental und das Weitenauer Bergland hinweg bis in den Südlichen Kammschwarzwald. Im Untergrund findet man im Süden vor allem Unteren und Mittleren Keuper mit schweren tonigen bzw. sandiglehmigen Pseudogleien, nördlich des Wiesentals dann Buntsandstein und Rotliegendes mit vorherrschender Forstwirtschaft, während die Muschelkalkinseln durch Klee-Gras Wirtschaft genutzt werden. An das im Oberrotliegenden, entsprechend der Hauptverwerfung ausgeräumte Schlächtenhaus-Weitenauer Tal schließt sich im Norden das Kristallin mit überwiegend mittelgründigen Braunerden an, die in der Hauptsache Dauerwiesen und Weideland tragen. Nur an Sommerhängen finden sich Äcker.

Wappen von Steinen

In geteiltem Schild oben in Blau eine aus sieben (3:4) Steinen bestehende silberne (weiße) Mauer, die untere, durchgehende Steinreihe auf der Teilung, unten in Grün ein silberner (weißer) Wellenbalken.

Beschreibung Wappen

Die Gemeinde ist durch Vereinigung von Hägelberg, Höllstein, Hüsingen, Schlächtenhaus und Steinen am 1. Januar 1975 neu gebildet worden. 1974 waren bereits Endenburg und Weitenau nach Steinen eingemeindet worden. Dem zusammen mit der Flagge am 15. Dezember 1976 vom Landratsamt Lörrach verliehenen Wappen liegt das frühere Wappen von Steinen zugrunde. Dieses unterschied sich vom jetzigen Wappen nur durch die geringere Zahl der Steine (drei Steine 2:1 auf der Teilung) und war seit 1902 in Gebrauch. Die Grundelemente des Wappenbildes finden sich schon im Prägesiegel und Farbstempel des 19. Jahrhunderts. Die Steine stehen „redend" für den Ortsnamen, der Wellenbalken symbolisiert die Lage der Gemeinde an der unteren Wiese. Die Zahl der Steine entspricht der Zahl der Ortsteile.

GND-ID:
  • 4381135-8
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