Geschwend - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1352

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Ländlich geprägter Ort mit gut erhaltener alter Bausubstanz (Schwarzwaldhöfe) am Zusammenfluß von Prägbach und Wiese.
Historische Namensformen:
  • Geswende 1352
Geschichte: 1352 Geswende, Rodungsname, von mittelhochdeutsch »swenden«. Gehörte zur sanktblasianischen Talvogtei Schönau im vorderösterreichischen Waldvogteiamt Waldshut. Bei Geschwend befindet sich der 1488 genannte Dürracker, wo 1519 das sogenannte Dürrackerrecht der Täler Todtnau und Schönau festgestellt wurde und die jährlichen Versammlungen der Talleute stattfanden. In badischer Zeit kam Geschwend 1805 als selbständige Gemeinde zum Amtsbezirk Schönau, 1924 Schopfheim, 1936/39 Landkreis Lörrach. 1787 erhielt Geschwend strittige Wald- und Weidegebiete von Bernau-Hof (Gemeinde Bernau, Landkreis Waldshut) zugesprochen; 1827 endgültige Teilung verfügt. Bei Auflösung der Talvogtei Schönau 1809/52 kamen Teile der Gemarkung Geschwend an Schönau im Schwarzwald.

Kirche und Schule: In Geschwend eine Kapelle St. Wendelin und St. Gallus im Pfarrsprengel Schönau. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert brannte 1896 ab. Nach dem Bau einer neugotischen Filialkirche 1907 wurde Geschwend mit Präg zu einer eigenen katholischen Kirchengemeinde im Pfarrverband mit Schönau zusammengeschlossen. Die Evangelischen zur Pfarrei Todtnau.
Patrozinium: St. Wendelin und St. Gallus

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