Wittlingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1100 [1. Hälfte 12. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Haufendorf auf der Albhochfläche am Anfang eines Seitentals der oberen Erms. Ortskern auf Basalttuff. Neubaugebiet am Hang über der Straße nach Urach.
Historische Namensformen:
  • Wittilingin
Geschichte: Erste Hälfte 12. Jahrhundert (Chronik, Корie 16. Jahrhundert) Wittilingin (Personenname Witilo); durch Reihengräberfunde im Ortsbereich und die Namensendung als frühe alemannisch Siedlung belegt. Achalm-Urachscher Besitz, der im 11. Jahrhundert durch Heirat der Schwester der Stiftergrafen von Zwiefalten an Graf Kuno von Lechsmund gefallen war, der sich nach Wittlingen (Burkhard von Wittlingen) nannte. Er erbaute wohl auch die Burg Hohenwittlingen. Im 12. Jahrhundert im Besitz Herzog Friedrich II. von Schwaben. 1251 gab der Bischof von Konstanz Dorf und Burg Graf Ulrich von Württemberg zu Lehen. Gehörte zum Uracher, vorübergehend zum Seeburger Amt, nach Auflösung des Oberamt Urach 1938 zum Landkreis Münsingen.

Name: Burg Hohenwittlingen
Datum der Ersterwähnung: 1000 [Wohl 11. Jahrhundert]

Ersterwähnung: 1100 [um]
Kirchengeschichte: Um 1100 Kirche Sankt Johannes. Nach der Reformation wurde die Pfarrei längere Zeit von Hengen aus versehen. Evangelische Pfarrkirche mit Chor noch aus gotischer Zeit, Schiff nach dem 30jährigen Krieg, 1873 erneuert. Katholiken nach Urach.
Patrozinium: Sankt Johannes
Ersterwähnung: 1100 [um]

GND-ID:
  • 4434267-6
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