Berghülen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.berghuelen.de
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Einwohner: 1932
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 74.0
Max. Höhe ü. NN (m): 751.04
Min. Höhe ü. NN (m): 552.35
PLZ: 89143, 8918

Im Norden des Alb-Donau-Kreises liegt die Gemeinde Berghülen am Fuße der Klifflinie, die die Kuppenalb im Nordwesten von der Flächenalb im Südosten trennt. Ihre Flur erstreckt sich daher über beide naturräumliche Einheiten. Im Norden und Osten wird sie durch das Himpfertal/Langes Tal und das Lautertal begrenzt. Der höchste Punkt der Gemarkung erreicht 751 m, der niedrigste Punkt liegt auf 552 m. Alle Teilorte der Gemeinde gehörten schon früh zu Württemberg und waren dem (Stadt-)Oberamt Blaubeuren zugeordnet. Das Oberamt wurde 1934 in Kreis Blaubeuren umbenannt und 1938 aufgelöst. Berghülen und seine Teilorte kamen damit zum Landkreis Ulm, der wiederum 1973 im Alb-Donau-Kreis aufging. Nach 1945 hat die noch landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde eine langsame Weiterentwicklung erfahren und sich vom alten Dorfkern vorwiegend in östlicher Richtung zum Teilort Bühlenhausen ausgeweitet. Zunächst entstanden seit 1950 im südwestlichen Teil des Ortes im Bereich des Seißer Weges mehrere neue, eng beieinanderstehende Wohnhäuser. Ab 1962 wurde dann südöstlich das Baugebiet Blaubeurer Höhe in mehreren Abschnitten(1965, 1974) erschlossen. 1967 wurde auch die katholische Kirche erbaut. 1973 begann dann auch die Erschließung der Baugebiete Bühlenhauser Steig und Treffensburger Steig. Am westlichen Ortsrand wurde ab 1981 das Gewerbegebiet Sinkenbreite bebaut, in dem verschiedene Betriebe ansässig geworden sind. Im Osten des Ortes ist die Bebauung mittlerweile dicht an den Teilort Bühlenhausen herangekommen. Die Gemeinde ist über die L1230 und die L1236 an den überörtlichen Verkehr angeschlossen; der ÖPNV erfolgt durch Buslinien.

Das Gemeindegebiet gehört größtenteils zur mittleren Flächenalb, nur im Norden und Nordwesten reicht die Kuppenalb etwas herein. Die Klifflinie des Tertiärmeeres zieht sich vom Suppinger Berg über den Berghüler Hungerberg nach Оsten gegen Treffensbuch und Temmenhausen. Auf lange Strecken folgt die Gebietsgrenze scharfrandigen Trockentälern: im Norden dem Langental, im Оsten dem Kleinen Lautertal, im Südosten noch ein Stück der Tobelhalde. Auf der Hochfläche deuten viele Erdfälle den höhligen Cha­rakter des Weißjura-Felsuntergrundes an. Im Ostteil etwas stärkere Auflage von Alblehmen.

Wappen von Berghülen

In einem durch Wellenschnitt von Gold (Gelb) und Blau geteilten Schild oben eine schwarze Hirschstange, unten ein schwebender goldener (gelber) Dreiberg.

Beschreibung Wappen

In der oberen, goldenen Schildhälfte erinnert die schwarze württembergische Hirschstange daran, dass Berghülen zusammen mit dem heutigen Ortsteil Bühlenhausen im Jahre 1447 durch Kauf württembergisch geworden ist. Die untere Schildhälfte macht das Wappen „redend", wobei der Dreiberg für den ersten, der Wellenschnitt und die Farbe Blau für den zweiten Bestandteil des Gemeindenamens (Hüle = Dorfteich, Viehtränke) stehen. Der Reichsstatthalter in Württemberg hat das Wappen am 17. November 1938 verliehen.

GND-ID:
  • 4598368-9
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