Rottenacker - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1093

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Rottenacker selbst liegt auf der Hochflächenkante und am Hang. Auf der Höhe umgibt das Dorf ein Gürtel von Neubaugebieten, in der Donauniederung Industrieansiedlung.
Historische Namensformen:
  • Rotenakere
Geschichte: 1093 (Корie 16. Jahrhundert) Rotenakere (Personenname?, wohl nicht von der Farbe Rot), nach seinem Namen vermutlich Siedlung des späteren Landausbaus. 1093, 1116 und 1173 sind hier bedeutende Gerichtstage be­zeugt, die auf ein herzogliches Landgericht schließen lassen. Mit diesem Landgericht wird die 1135, um 1160 und 1185 genannte herzogliche Dingstätte Königsstuhl gleichgesetzt. Ein großer Teil des Orts kam von den Grafen von Tübingen um 1085 an das Kloster Blaubeuren, das im 14. Jahrhundert weiteren Besitz erwarb und schließlich fast das ganze Dorf besaß. Landesherrschaft mit der Klostervogtei 1447 an Württemberg. Mit der Aufhebung des Klosters 1536 kam der Ort unmittelbar an Württemberg. Kloster-Oberamt Blaubeu­ren. 1807 Oberamt (1938 Landkreis) Ehingen.

Ersterwähnung: 1300 [14. Jahrhundert]
Kirchengeschichte: Ursprünglich Filial der Pfarrei Neuburg, im 14. Jahrhundert eigene Pfarrei. Patronat 1489 von den von Herrlingen an Kloster Blaubeuren; aber schon 1510 lag der Kirchensatz bei der Gemeinde (bis 1866). Reformation 1536. Die evangelische Pfarrkirche ist ein Bau von 1485, renoviert 1882 und 1963. Katholische Kirche zum Heiligen Kreuz 1972, Pfarrei Munderkingen.
Patrozinium: Heilig Kreuz
Ersterwähnung: 1972

GND-ID:
  • 4331850-2
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