Blaustein 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.blaustein.de
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Einwohner: 15059
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 271.0
Max. Höhe ü. NN (m): 719.79
Min. Höhe ü. NN (m): 465.05
PLZ: 89134

Die Gemeinde Blaustein liegt ungefähr in der Mitte des Alb-Donau-Kreises. Das Gemeindegebiet erstreckt sich in Nordnordwest–Südsüdost-Richtung von der Klifflinie der Schwäbischen Alb bis fast nach Ulm. Es hat Anteil den naturräumlichen Teileinheiten der Mittleren und der Östlichen Flächenalb bis zur Klifflinie zur Kuppenalb. Das von West nach Ost ziehende Blautal trennt die Hochflächen des Nordens vom welligeren Relief des südlichen Molassehügellandes. Im Westen bildet das Lautertal ein weiteres Gliederungselement. Der höchste Punkt auf Gemeindegebiet erreicht 719 m, der niedrigste liegt bei 465 m NN. Die Gemeinde hat Anteil an den Naturschutzgebieten Arnegger Ried und Kleines Lautertal. Die Gemeinde entstand als neuer Ort 1968 durch Zusammenschluss der Gemeinden Ehrenstein und Klingenstein zur Gemeinde Blaustein. Die heutige Gemeinde wurde 1975 durch Vereinigung der Gemeinden Blaustein, Arnegg und Herrlingen zunächst zur Gemeinde Blaustein-Herrlingen neu gebildet und später in Blaustein umbenannt. Der Hauptort Ehrenstein liegt am westlichen/südwestlichen Hang des Oberen Eselsberges an der Blau und grenzt an den Stadtkreis Ulm. Nach dem Zusammenschluss mit Klingenstein 1968 wurde in den Lixwiesen ein neues gemeinsames Zentrum geschaffen, in dem am Marktplatz u.a. auch das Rathaus (1975) und andere Gemeinschaftseinrichtungen angesiedelt sind. Nach 1945 wurden zunächst die Arale östlich der Felsenstrasse und nördlich der Burgsteige bebaut. Ab Ende der 1950er Jahre wurde am Südhang des Eselsberges ein neuer Ortsteil mit mehrgeschossiger Bauweise geschaffen. Das östlich des Haldenwegs gelegene Neubaugebiet wurde dann in den 1970er Jahren bebaut. Auch im Zentrum entstanden bis weit in die 1980er Jahre zahlreiche neue Gebäude, die z.T. öffentlichen Zwecken dienen wie z.B. die Lix-Sporthalle (1983), Stadion (1986) und Freibad (1990). Seit etwa 1990 werden auch stadtnah die Gebiete Scheibenberg und Pfaffenhau-Ost erschlossen.

Das Gemeindegebiet zieht sich vom Rand der Kuppenalb über die Flächenalb in das Blautal hinab und steigt auf dessen Südseite unter starker Verbreiterung noch bis zur Höhe des Hochsträß. Die Hochfläche im Norden bietet in Talferne das typische Bild der Flächenalb, wobei die lehmige Albüberdeckung schon eine größere Rolle spielt. Steil und mit stellenweise felsgekrönten Waldrändern ist das Engtal der Kleinen Lauter eingetieft, das bei Herrlingen in das Blautal, die Siedlungs- und Verkehrsachse der Gemeinde, mündet. Hohe Waldhänge, zum Teil anmoorige Talsohle. Das Kalkgestein des oberen Weißjura ist in großen Steinbrüchen aufgeschlossen, mit Partien beson­ders reinen Kalkes. Die lebhaft bewegte und stark bewaldete Hochfläche im Süden wird von tertiärer Molasse bedeckt, von der sich Reste auch schon im Norden finden. Auf den Höhen beiderseits des Tals auch pliozäne Donauschotter.

Wappen von Blaustein

In gespaltenem Schild vorne in Gold (Gelb) drei gestürzte schwarze Wolfsangeln übereinander, hinten in Schwarz pfahlweise ein mit der Schallöffnung nach oben weisendes goldenes (gelbes) Hifthorn mit zum Schildrand gerichteter goldener (gelber) Fessel.

Beschreibung Wappen

Nachdem am 1. September 1968 aus der Vereinigung zweier alter Orte eine Gemeinde mit dem Namen Blaustein hervorgegangen war, die in der Folge ein Wappen geführt hat, entstand am 1. Januar 1975 durch Vereinigung von Blaustein mit Arnegg und Herrlingen eine neue Gemeinde, die diesen Namen und das obige Wappen führt. Die drei Wolfsangeln sind die Wappenfiguren der Herren von Stein und - in vertauschten Farben - die der Herren von Stadion, während das Hifthorn dem Wappen der Ministerialen von Hörningen entnommen ist. Im Gemeindewappen beziehen sich diese Figuren auf die historischen Beziehungen zwischen diesen Geschlechtern und den Ortsteilen der neuen Gemeinde Blaustein. Das Landratsamt Alb-Do¬nau-Kreis hat das Wappen samt der Flagge am 30. Mai 1978 verliehen.

GND-ID:
  • 4007074-8
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